Agrarpolitik
Agrarpolitik muss die führende Rolle der Landwirtschaft in der Gesellschaft anerkennen und Rahmenbedingungen gestalten, in denen sich ein gesunder Berufsstand entfalten kann. Eine breite Streuung des Eigentums, viele Selbständige und viel Privatinitiative sind die Voraussetzungen für hohe Produktivität und Wertschöpfung sowie für lebendige ländliche Räume. Deshalb gilt es, die Abhängigkeit von Subventionen zu verringern, steuerliche Belastung und bürokratische Reglementierung abzubauen und die bäuerlichen Familienbetriebe im Wettbewerb zu stärken: Monopolartige Strukturen bei Zulieferern und Abnehmern sind aufzubrechen, Importe sind nur noch aus Ländern zuzulassen, in denen zu unseren hohen Umwelt- und Sozialstandards produziert wird.
AMK Bad Reichenhall: Das waren die „Big Points“
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Obgleich die AMK in Bad Reichenhall (18.-20.3.2026) als großer Erfolg deklariert wurde, blieben die Risse in der Einigkeit sichtbar. Miriam Staudte (Niedersachsen) und die CDU-geführten Bundesländer trennten beim Umbau der Tierhaltung, beim Milchmarkt und bei der Wiederherstellungsverordnung klare Positionen.
Nach der Wahl: FREIE BAUERN sehen CDU auf grünem Kurs
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Am 8. März war Landtagswahl in Baden-Württemberg. Die Grünen haben mit etwas über 30 Prozent der Stimmen einen Überraschungssieg vor der CDU eingefahren. Cem Özdemir folgt als Ministerpräsident auf seinen grünen Parteikollegen Winfried Kretschmann.
Agrarpolitik im Wahlcheck
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Am 8. März ist Landtagswahl in Baden-Württemberg. Die FREIEN BAUERN wollten wissen, ob und wie sich die Parteien für die mehr als 37.500 landwirtschaftlichen Betriebe im „Ländle“ einsetzen wollen. Dazu wurden Wahlprüfsteine an die Spitzenkandidaten Manuel Hagel (CDU), Cem Özdemir (Grüne), Markus Frohnmaier (AfD) und Andreas Stoch (SPD) sowie an das Spitzentrio der Linken – Kim Sophie Bohnen, Amelie Vollmer und Mersedeh Ghazaei – verschickt.
Der Ausverkauf der Welt, Teil I
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Agrarflächen, Nahrungsmittel – Grundlagen unseres täglichen (Über)Lebens – gehen mehr und mehr in die Hände weniger Großinvestoren und Lebensmittelhersteller über. Deutschlandweit, europaweit, weltweit. Ein Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe kontrolliert mehr als 70 Prozent der Agrarflächen auf dem gesamten Globus. Bill Gates, der es vom Garagenbastler zum Windows-König brachte, ist der größte Ackerlandbesitzer in den USA. Ihm gehören 110.000 Hektar Farmland, das sich auf 18 Bundesstaaten verteilt.
Die FREIEN BAUERN gratulieren Landwirtschaftsminister Sven Schulze
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Die FREIEN BAUERN gratulieren Landwirtschaftsminister Sven Schulze herzlich zur Wahl zum Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt. Wir begrüßen es, dass ein Politiker, der bislang für den Agrarsektor verantwortlich war, nun das höchste Regierungsamt des Landes übernimmt. Für die neue Aufgabe wünschen wir Herrn Schulze festen Boden unter den Füßen, Mut, Durchsetzungskraft und insbesondere weiterhin ein offenes Ohr für die Anliegen der Bauern im Land.
Der Protest in Brüssel hat einen doppelten Boden - was wirklich dahintersteckt
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Wer am 18.12.25 dem Aufruf zum Protest des europäischen Bauernverbands COPA (Comité des Organisations Professionnelles Agricoles de la CEE) nach Brüssel folgt, sollte sich vorab einige Fakten zu Gemüte führen:
Als europäischer Landwirt gegen steigende Importe aus südamerikanischen Staaten zu sein – Stichwort: Mercosur-Deal - hat seine Berechtigung. Aber: Im vergangenen Jahr, im Juni 2024, wurde im Namen des Naturschutzes die „EU-Verordnung über die Wiederherstellung der Natur“ in geltendes Recht überführt. Sie schreibt vor, dass bis 2030 mindestens 20 % der Land- und Meeresflächen der EU „in Natur“ umgewandelt werden sollen. Ohne nähere Angaben, wie dieses große Vorhaben überhaupt durchzuführen ist.
Aufruf der FREIEN BAUERN an Bundeslandwirtschaftsminister Rainer zu handeln – jetzt!
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Seit 2020 gilt die geänderte Bundes-Düngeverordnung, mit der nach Verurteilung der Bundesrepublik durch den EuGH generelle Verschärfungen für die Ausbringung von Düngemitteln und zusätzliche Beschränkungen in den sogenannten „Roten Gebieten“ eingeführt wurden. Nun zeigt sich, dass die damaligen Regelungen aus verschiedenen Gründen rechtswidrig sind, sodass der Bundes-Gesetzgeber unter Druck steht, die Regelungen anzupassen:
Offener Brief der FREIEN BAUERN: Kurswechsel in der Agrarpolitik gefordert
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Die FREIEN BAUERN Deutschland, Interessenvertretung der bäuerlichen Familienbetriebe, haben sich in einem offenen Brief an Bundeskanzler Merz, Landwirtschaftsminister Rainer und Wirtschaftsministerin Reiche gewandt.
Darin wird ein Kurswechsel in der Agrarpolitik gefordert: weniger Bürokratie, faire Marktbedingungen und die Umsetzung des Landwirtschaftsgesetzes im Sinne unserer Höfe.
Den vollständigen Brief findet Ihr hier.
Einladung zum FREIE BAUERN Deutschlandtreffen 2025
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Die FREIEN BAUERN Deutschland, Interessenvertretung der bäuerlichen Familienbetriebe, laden offiziell zum diesjährigen Deutschlandtreffen am Mittwoch, den 18. Juni 2025 in Ziegenhagen ein. "Wir freuen uns auf einen informativen Tag, lebendigen Austausch und ein geselliges Beisammensein." sagt der Bundessprecher Alfons Josef Wolff.
Alle Details zum Programm, zur Anmeldung und zu Übernachtungsmöglichkeiten sind hier zu finden.
500 Jahre Deutscher Bauernkrieg, fünf Jahre Bauernproteste: FREIE BAUERN verlangen grundlegenden Neubeginn in der Agrarpolitik
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Auf den Tag genau 500 Jahre nach Veröffentlichung der zwölf Memminger Artikel der Bauernschaft haben die FREIEN BAUERN, Interessenvertretung der bäuerlichen Familienbetriebe, mit zwölf Forderungen an die neu zu bildende Bundesregierung ein umfassendes Programm für einen agrarpolitischen Neubeginn in Deutschland vorgelegt. „Die Freiheit der Bauern und eine sichere heimische Lebensmittelversorgung sind Grundlagen für Wohlstand und Frieden, das vergisst unsere Obrigkeit leider immer wieder“, sagte Bundessprecher Alfons Wolff heute auf einer Gedenkveranstaltung seines Verbandes im thüringischen Bad Frankenhausen und stellte die Bauernproteste der letzten fünf Jahre in eine Traditionslinie mit der großen Freiheitsbewegung des Deutschen Bauernkrieges: „Auch wenn wir uns nicht mehr in einer existenziellen Notlage befinden wie unsere Berufskollegen vor 500 Jahren, müssen wir uns damals wie heute wehren gegen Ungerechtigkeiten und Bevormundung.“
FREIE BAUERN kündigen an: Kundgebung zu 500 Jahren Deutscher Bauernkrieg am 20. März in Frankenhausen
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Mit einer Agrarpolitischen Kundgebung auf dem Anger der thüringischen Kleinstadt Bad Frankenhausen werden die FREIEN BAUERN am 20. März 2025 daran erinnern, dass der Deutsche Bauernkrieg dieses Jahr genau fünfhundert Jahre zurück liegt. „Wir haben das Datum gewählt, an dem in Memmingen die Zwölf Artikel der Bauernschaft verkündet wurden, eine der ersten niedergeschriebenen Forderungen der Menschen- und Freiheitsrechte in Europa“, so Alfons Wolff, Bundessprecher der FREIEN BAUERN: „Und den Ort der Entscheidungsschlacht, wo einige Monate später die aufständischen Bauern von einem übermächtigen Fürstenheer besiegt wurden.“ Durch diese Verbindung von Datum und Ort will die Interessenvertretung der bäuerlichen Familienbetriebe das Gedenken auf eine zentrale Veranstaltung konzentrieren und kurz nach der Bundestagswahl machtvoll für einen grundlegenden Neubeginn in der Agrarpolitik demonstrieren, sagte der 64jährige Ackerbauer aus dem sachsen-anhaltinischen Hohenthurm: „Die Ereignisse vor fünfhundert Jahren mahnen uns bis heute, unsere Landwirtschaft nicht gering zu achten. Die Freiheit der Bauern und eine sichere heimische Lebensmittelerzeugung sind Grundlagen fur Wohlstand und Frieden in unserem Land.“
FREIE BAUERN sehen Zukunftskommission Landwirtschaft als Abgesang auf eine gescheiterte Agrarpolitik
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Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe, haben das erneute Bekenntnis von Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir zur Zukunftskommission und ihren strategischen Leitlinien als „Abgesang auf eine gescheiterte Agrarpolitik“ bezeichnet. „Der Abschlussbericht der Zukunftskommission unterstellt der deutschen Landwirtschaft, ökologische Kosten von jährlich 90 Milliarden Euro zu verursachen“, kritisiert der stellvertretende Bundessprecher der FREIEN BAUERN Marco Hintze die zentrale Aussage des Gremiums: „Dem steht eine Bruttowertschöpfung von rund 30 Milliarden Euro gegenüber, so dass man sich schon die Frage stellen muss, welche Existenzberechtigung die Landwirtschaft in dieser fragwürdigen Argumentationskette überhaupt noch hat.“ Die Kommission war 2019 von der damaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Beschwichtigung der ersten großen Bauernproteste einberufen worden, erinnert der 52jährige Rindermäster aus dem brandenburgischen Krielow: „Dass ein grüner Minister darin noch vier Jahre später einen wichtigen Kompass für künftige Bundesregierungen zu erkennen meint, zeigt leider, wie weit die herrschende Agrarpolitik nach wie vor von der Realität entfernt ist und welche Geringschätzung sie unseren bäuerlichen Betrieben entgegenbringt.“
Zentrale Veranstaltung der FREIEN BAUERN zum Bauernkrieg am 20. März 2025 in Frankenhausen
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499 Jahre nach der Veröffentlichung der Zwölf Memminger Artikel haben die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe, daran erinnert, wie wichtig die Freiheit der Bauern und eine sichere heimische Lebensmittelerzeugung für Frieden und Wohlstand sind. „Die Memminger Artikel der aufständischen Bauern gelten als eine der ersten niedergeschriebenen Forderungen der Menschen- und Freiheitsrechte in Europa, sagte Christian Linne von der Bundesvertretung der FREIEN BAUERN und kündigte eine zentrale Veranstaltung zu 500 Jahren Deutscher Bauernkrieg am 20. März 2025 im thüringischen Frankenhausen an: „Wir treffen uns am Ort der historischen Niederlage, nehmen aber als Datum den historischen Aufbruch von Memmingen und wollen gemeinsam Erneuern, Gedenken und Versprechen.“ Erneuert werden sollen die Forderungen der Bauern nach einem gerechten Platz in der Gesellschaft, gedacht werden soll der im Kampf um ihre Freiheit gefallenen Berufskollegen, erläutert der 51jährige Landwirt: „Und versprechen wollen wir uns, wie wir als Berufsstand solidarisch und selbstbewusst die politischen und ökonomischen Herausforderungen meistern, die vor uns liegen.“
Werner für Wertschöpfung – LSV Deutschland und FREIE BAUERN starten Staffelfahrt für Umsteuern in der Agrarpolitik
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LSV Deutschland und FREIE BAUERN haben ihre Auffassung bekräftigt, dass die von der Bundesregierung geplante Steuererhöhung auf Agrardiesel nicht beschlossen werden darf, so lange die landwirtschaftlichen Betriebe die daraus unmittelbar resultierenden Einkommensverluste nicht durch eine höhere Wertschöpfung ausgleichen können. Unter dem Motto „Werner für Wertschöpfung“ bricht daher am Sonnabend der Milchviehhalter Werner Koslowski aus dem niedersächsischen Wohnste mit seinem Traktor zu einer zwölftägigen Reise in die deutschen Landeshauptstädte auf, um jeweils vor den Landtagen die Forderungen beider Interessenorganisationen zu übergeben. „Wir verlangen von der Politik konkrete Maßnahmen gegen den Preisdruck durch Importe und Monopole, die unseren Betrieben ökonomische Spielräume in der Wertschöpfungskette verschaffen“, sagt Frerk Arfsten von den FREIEN BAUERN, der die Idee zur Staffelfahrt mit Werner Koslowski hatte. „Unsere Forderungen kosten kein Steuergeld, sie entlasten den Staat, stärken unternehmerische Eigenverantwortung“ ergänzt Uta von Schmidt-Kühl von LSV Deutschland, die die Route geplant hat.
FREIE BAUERN Demo Freitag um 8.30 Uhr: Umsteuern in der Agrarpolitik, auf zur Grünen Woche
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Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe in Deutschland, setzen ihre seit dem 8. Januar andauernden Proteste in Berlin fort und fahren zur Grünen Woche vor.
Treckerrundfahrt mit Stulle statt Messerundgang mit Häppchen heißt es am Freitag: Während Cem Özdemir und Joachim Rukwied sich drinnen vergnügen, als sei nichts gewesen, wollen wir draußen einmal um das Messegelände herum lautstark zum Ausdruck bringen, dass wir die Nase voll haben von allgemeinen Ankündigungen. Wir verlangen konkrete Ergebnisse.
Demo für ein Umsteuern in der Agrarpolitik
19. Januar 2024, Berlin, 8.30 Uhr ab Heerstraße (Richtung Masurenallee)
Traktoren bitte auf der rechten Straßenseite in Reihe aufstellen, um 9.00 Uhr geht’s los
Unsere Forderungen an die Politik
Orga: Timo Scheib 0172-3875619
FREIE BAUERN Demo Montag um 15.30 Uhr: Umsteuern in der Agrarpolitik, der Protest geht weiter
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Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe in Deutschland, stehen Montag nicht auf der Bühne und sitzen nicht am Verhandlungstisch. Wie schon bei der Zukunftskommission …
Dafür sind wir in Berlin präsent – seit sieben Tagen – und natürlich auch Montag. Direkt nach der DBV-Demo gegen die Steuererhöhungen steigt unsere
- Frerk Arfsten, Landwirt, Mitglied der FREIEN BAUERN
- Peter Guhl, Landwirt, Bundesvertretung der FREIEN BAUERN
- Franz Prinz zu Salm Salm, Forstwirt, Mitglied der FREIEN BAUERN
- Marco Hintze, Landwirt, stellv. Bundessprecher der FREIEN BAUERN
Unsere Forderungen an die Politik
Und danach setzen wir unsere Mahnwache am Brandenburger Tor fort … und besuchen die Grüne Woche. Meldet Euch dafür gern bei Timo Scheib 0172-3875619. Weitermachen!
Januar 2024: Umsteuern in der Agrarpolitik statt ungerechter Steuern
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Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe in Deutschland, haben zur Beteiligung an den Protesten gegen die Steuerpläne der Bundesregierung aufgerufen und dabei betont, dass sich selbständige Landwirte von niemandem vorschreiben lassen, wie oder mit wem sie zu demonstrieren haben. In seiner Neujahrsbotschaft macht der Bundessprecher der FREIEN BAUERN Alfons Wolff zugleich deutlich, dass die Ampel-Koalition aus seiner Sicht zwar gescheitert sei, ein Regierungswechsel allein aber nicht die Probleme lösen würde: „Wir fordern ein grundsätzliches Umsteuern in der Agrarpolitik – Green Deal, Farm-to-Fork, sinnlose Auflagen und überbordende Bürokratie müssen weg.“ Um Druck von den Betrieben zu nehmen, wollen die FREIEN BAUERN die Agrarimporte reduzieren und die Monopole in Handel und Lebensmittelindustrie zerschlagen. Außerdem verlangen sie ein Verbot von Gentechnik und Laborfleisch sowie: „Feuer frei auf die Wölfe.“ Vorrangige Ziele einer zukünftigen Agrarpolitik müssten die Selbstversorgung mit Lebensmitteln und möglichst viele selbständige bäuerliche Familienbetriebe sein, so Wolff: „Dafür wollen wir im Januar 2024 gemeinsam auf die Straße gehen.“
Neujahrsbotschaft von Alfons Wolff
FREIE BAUERN: Verspätung der Agrarsubventionen ist Bankrotterklärung des Systems
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Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe, sehen in der Ankündigung des sächsischen Landwirtschaftsministers Wolfram Günther, die EU-Agrarsubventionen erst mit zwei Monaten Verzögerung auszuzahlen, eine Bankrotterklärung des Systems. Wenn der Minister das offensichtliche Politikversagen damit entschuldigt, dass die künftig geltenden Anforderungen und deren Abrechnung „ein bis dahin ungekanntes Maß an Komplexität“ aufweisen, so sei das an Lächerlichkeit kaum zu überbieten, meint Christian Linne von der Bundesvertretung der FREIEN BAUERN: „Das Problem fällt auf die politische Klasse selbst zurück. Wir Landwirte haben uns dieses bürokratische Monster aus Stillegungsverpflichtungen, Mindestbodenbedeckungsgraden und Wirtschaftsdüngerausbringungsfristen nicht ausgedacht.“ Die Agrarsubventionen seien vor Jahrzehnten eingeführt worden, um den Preisdruck durch Billigimporte aus Übersee abzumildern, erinnert der 50jährige Ackerbauer aus dem niedersächsischen Sottmar: „Geld pro Hektar, das war ein einfaches Prinzip. Heute hängt daran ein Sammelsurium von praxisfernen Vorschriften, die uns als ausgebildeten Landwirten haarklein vorschreiben, wie wir unseren Beruf auszuüben haben.“
FREIE BAUERN in Kirchberg: Wir brauchen keine Transformation der Landwirtschaft, sondern eine andere Agrarpolitik
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Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe, haben Cem Özdemir vorgeworfen, sich in einer grünen Blase einzuschließen und kontroversen Debatten über Agrarpolitik auszuweichen. Rund 60 Landwirte aus der Region waren zu einer Protestkundgebung vor das Schloß Kirchberg an der Jagst gezogen, wo der Bundeslandwirtschaftsminister einen handverlesenen Kreis von Gleichgesinnten zur Nachhaltigkeitskonferenz geladen hatte. „Warum redet er schon wieder über uns und nicht mit uns“, kritisierte Christian Linne von der Bundesvertretung der FREIEN BAUERN unter großem Beifall das Demokratieverständnis des grünen Politikers und stellte die auf der Tagung verhandelte Transformation in Frage: „Wir brauchen keine Transformation der Landwirtschaft, sondern die Agrarpolitik muss sich grundlegend ändern.“ Statt den Betrieben in die Produktion hineinzuregieren sollte der Staat die Rahmenbedingungen verbessern, so der 50jährige Ackerbauer aus dem niedersächsischen Sottmar: „Wir brauchen eine Politik für bäuerliche Familienbetriebe, gegen Agrarkonzerne, für regionale Erzeugung, gegen Importe aus Übersee, für fairen Wettbewerb, gegen die Macht der Monopole. Wo ist der Minister, wenn es um diese harten Themen geht?“
Agrarpolitik muss die führende Rolle der Landwirtschaft in der Gesellschaft anerkennen und Rahmenbedingungen gestalten, in denen sich ein gesunder Berufsstand entfalten kann.
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Eine breite Streuung des Eigentums, viele Selbständige und viel Privatinitiative sind die Voraussetzungen für hohe Produktivität und Wertschöpfung sowie für lebendige ländliche Räume. Deshalb gilt es, die Abhängigkeit von Subventionen zu verringern, steuerliche Belastung und bürokratische Reglementierung abzubauen und die bäuerlichen Familienbetriebe im Wettbewerb zu stärken: Monopolartige Strukturen bei Zulieferern und Abnehmern sind aufzubrechen, Importe sind nur noch aus Ländern zuzulassen, in denen zu unseren hohen Umwelt- und Sozialstandards produziert wird.
Gemeinsame Agrarpolitik ab 2020: Wenn Subventionen, dann richtig
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Schon das Wort Subventionen! Es hat so einen Beigeschmack von Sozialhilfe de luxe. Da hilft auch der Begriff Direktzahlungen nicht weiter. Es geht um Geld, um viel Geld - darum, wer mehr und wer weniger kriegt und wofür. Die Vereinbarungen zum gemeinsamen Agrarhaushalt der Europäischen Union und ihre nationale Umsetzung sind die Königsdisziplin der Agrarpolitik: Wenn etwas zu gestalten ist, dann hier, und deshalb kommen wir wohl nicht herum um diese unappetitliche Diskussion.