Bürokratieabbau
Die FREIEN BAUERN Deutschland, Interessenvertretung der bäuerlichen Familienbetriebe, fordern die Einführung von gefärbtem Agrardiesel nach dem Vorbild anderer europäischer Länder. Dieses System hat sich in Ländern wie Norwegen und Portugal bereits bewährt, wo der Agrardiesel grün beziehungsweise blau gefärbt ist und somit nur von Landwirtschaftsbetrieben verwendet werden darf. Die Vorteile von gefärbtem Agrardiesel sind vielfältig: Eine Vereinfachung der Bürokratie, da Anträge und Formalitäten reduziert werden könnten. Eine effektive Kontrolle der Zweckentfremdung, ähnlich wie bei Heizöl, wäre möglich. Die Preisfindung für Agrardiesel könnte anhand von Vergleichspreisen anderer europäischer Länder erfolgen, um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden.
Bürokratie-Irrsinn: Fahrtenbuch für Fußwege auf dem eigenen Hof
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Als eines der Top-Themen findet sich „Entbürokratisierung konsequent fortsetzen …“ als Punkt 23 auf der Tagesordnung der Agrarministerkonferenz, die noch bis zum 20. März in Bad Reichenhall stattfindet. Manch einer wird sich fragen: Wieso fortsetzen? Denn wo hat die Entbürokratisierung in der Landwirtschaft – von der alle Politiker zumindest konsequent reden – schon begonnen?
Die Floskel „Bürokratieabbau“ ist reine Stimmungsmache
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Das Jahr 2025 war das große Jahr des Bürokratieabbaus in der Landwirtschaft – zumindest rhetorisch.
Nur vier von sechzehn: Wie viel Agrar-Praxis steckt in unseren Spitzen-Politikern?
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Alle reden vom Abbau der Bürokratie, aber keiner macht’s. Zumindest, was die Landwirtschaft betrifft – da wird von den Behörden immer noch nachgelegt. Neue Regelungen, Vorschriften und Nachweisvorgaben zwingen die Bauern an den Schreibtisch und halten sie von ihrer eigentlichen Arbeit auf dem Feld oder im Stall ab.
EU-Kommission will Nachwuchs in der Landwirtschaft fördern – nur ein Papiertiger?
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Was auf dem Papier steht, liest sich gut, vielversprechend, zukunftsgerichtet: ‚Die Beseitigung von Hindernissen für den Generationswechsel wird entscheidend dazu beitragen, den Agrarsektor attraktiver zu machen.‘ und ‚Die Strategie zielt darauf ab, den Anteil der Junglandwirte in der EU bis 2040 zu verdoppeln.‘ Mit der Initiative „Landwirtschaft – Strategie für den Generationswechsel“ will die Europäische Kommission es europäischen Junglandwirten schmackhaft machen, einen Agrar-Betrieb zu übernehmen. Hindernisse wie etwa der erschwerte Zugang zu landwirtschaftlichen Flächen wegen hoher Preise und geringer Verfügbarkeit sollen wegfallen.
FREIE BAUERN: Weg mit der CO₂-Steuer für die Landwirtschaft
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In wenigen Wochen jährt sich die Einführung der CO2-Steuer in Deutschland zum fünften Mal – sicherlich kein Grund zum Feiern. Denn ab 2026 soll sich die Abgabe weiter drastisch erhöhen, die Kosten für Heizen und Treibstoff könnten explodieren. Besonders hart trifft das auch viele landwirtschaftliche Betriebe. Die FREIEN BAUERN - Interessenvertretung der bäuerlichen Familienbetriebe - nennen 3 Gründe, warum nach fünf Jahren die Zeit reif ist, die Landwirtschaft von der CO2-Steuer zu befreien:
Bürokratieabbau möglich, wenn man es denn will.
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Die FREIEN BAUERN Deutschland, Interessenvertretung der bäuerlichen Familienbetriebe, fordern die Einführung von gefärbtem Agrardiesel nach dem Vorbild anderer europäischer Länder. Dieses System hat sich in Ländern wie Norwegen und Portugal bereits bewährt, wo der Agrardiesel grün beziehungsweise blau gefärbt ist und somit nur von Landwirtschaftsbetrieben verwendet werden darf.
Die Vorteile von gefärbtem Agrardiesel sind vielfältig: Eine Vereinfachung der Bürokratie, da Anträge und Formalitäten reduziert werden könnten. Eine effektive Kontrolle der Zweckentfremdung, ähnlich wie bei Heizöl, wäre möglich. Die Preisfindung für Agrardiesel könnte anhand von Vergleichspreisen anderer europäischer Länder erfolgen, um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden.
FREIE BAUERN: Bundesregierung verwechselt Bürokratieabbau mit totaler digitaler Kontrolle
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Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe, haben der Bundesregierung mangelnde Ernsthaftigkeit beim Bürokratieabbau bescheinigt. „Wer zeitgleich ein System der satellitengestützten Überwachung und digitalen Auswertung unserer Arbeit auf den Flächen installiert und uns zwingt, dessen oft falsche Ergebnisse durch georeferenzierte Fotos mit dem Landwirtschaftsamt abzugleichen und richtigzustellen, hat schon im Ansatz missverstanden, worum es geht“, kritisiert Alfons Wolff, Bundessprecher der FREIEN BAUERN: „Bürokratieabbau heißt doch nicht, das bestehende Übermaß an Regelungen und Kontrollen noch technisch zu optimieren, sondern wir müssen gerade die Regelungs- und Kontrolldichte deutlich verringern, den Betrieben mehr Vertrauen entgegenbringen, Eigenverantwortung stärken.“ Landwirte seien für ihren Beruf ausgebildet und bräuchten keine kleinteiligen Vorschriften, argumentiert der 64jährige Ackerbauer aus dem sachsen-anhaltinischen Hohenthurm: „Wir wissen selber besser als jeder Sachbearbeiter, wie wir unsere Böden unter den jeweiligen Witterungsbedingungen bewirtschaften, unsere Pflanzen und Tiere bedarfsgerecht versorgen.“ Bäuerliche Familienbetriebe würden in Generationen denken, Nachhaltigkeit sei daher selbstverständlich und das dem bürokratischen Regelungs- und Kontrollwahn zugrunde liegende Misstrauen unbegründet.
FREIE BAUERN wollen Bürokratieabbau durch Bagatellgrenze für kleinere Betriebe
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Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe, haben eine radikale Deregulierung der für die Landwirtschaft geltenden Rechtsnormen gefordert. „Zahllose, mitunter praxisferne Vorschriften und deren kleinkarierte Dokumentation verschlingen Unmengen an Arbeitszeit, verleiden gerade jungen Menschen den schönen Beruf und stehen schlicht in keinem Verhältnis zu einem theoretischen gesellschaftlichen Nutzen“, kritisiert der Bundessprecher der FREIEN BAUERN Alfons Wolff. Natürlich müsse Landwirtschaft wie jede andere Branche auch in einem rechtlichen Rahmen stattfinden, schränkt der 63jährige Landwirt aus dem sachsen-anhaltinischen Hohenthurm ein. Dieser dürfe jedoch nicht mehr den gesamten Berufsstand unter Generalverdacht stellen und müsse deutlich mehr Eigenverantwortung zulassen. Wolff: „Um die kleineren Betriebe schnell zu entlasten, brauchen wir eine Bagatellgrenze für den Verwaltungsvollzug, unterhalb derer alle Aufzeichnungspflichten und Routinekontrollen wegfallen. Und für die gesamte Landwirtschaft brauchen wir eine Umkehrung der Beweislast – wer uns Fehlverhalten unterstellt, soll dafür künftig bitteschön Anhaltspunkte liefern, die ein Tätigwerden der Behörden rechtfertigen.“