Düngeverordnung
Generelles Ziel ist es, zum Regelungsstand des Jahres 2017 zurückzukehren und die seither eingeführten Auflagen zur Düngung vollständig abzuschaffen. Schließlich hat das bisherige Messstellennetz nicht belegt, dass die Landwirtschaft der Hauptverursacher für die erhöhte Nitratbelastung ist. Wir sind ausgebildete Landwirte, die ihren Beruf seit vielen Jahren ausüben und verantwortungsvoll mit Boden, Wasser und Nährstoffen umgehen. Pauschale und am Schreibtisch erarbeitete Verordnungen brauchen wir nicht, sondern vielmehr einzelbezogene Problemlösungen.
Big Brother überwacht den Acker
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„Big Brother is watching you“ … Was George Orwell in den 1940er-Jahren in seinem berühmten Roman „1984“ als Zukunftsszenario entwarf, ist für deutsche Landwirte im Jahre 2026 längst Realität geworden.
Wasserschutz = wenn Landwirtschaft und Wasserwirtschaft kooperieren
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Unsere Gewässer sind mitunter stark mit Mikroschadstoffen belastet. Doch wer verursacht diese Verschmutzung? Seit vielen Jahren geht der Umweltgeologe Prof. Dr. Tobias Licha von der Ruhr-Universität Bochum dieser Frage mithilfe moderner Umweltforensik nach. Mitte Februar hielt er auf Einladung von Georg Straller (FREIE BAUERN) im bayerischen Ebermannsdorf einen Vortrag mit dem Titel: „Wasserschutz ist Bauernschutz – welchen Beitrag liefert die Landwirtschaft zu sauberem Wasser?“
Düngerecht: Bundesländer wollen BVerwG-Urteil umgehen
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Seit einer Woche liegen die Urteilsgründe zu den bahnbrechenden Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG) vom 24.10.2025 zur Aufhebung der Roten Gebiete vor. In der jetzt intensiv geführten politischen Diskussion ist aber nicht erkennbar, dass die Bundes- und Landesregierungen, die festgestellten Fehler korrigieren und zu einer sachgerechten und tragfähigen Lösung für die Landwirtschaft kommen wollen. Dazu gehört auch eine klare Anwendung des Verursacherprinzips.
Gewässerverschmutzung Teil 3 – Kälte macht den Kläranlagen zu schaffen
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Nicht immer sind die Bauern schuld … Im Interview mit den FREIEN BAUERN macht der Umweltgeologe Prof. Dr. Tobias Licha von der Ruhr-Universität Bochum deutlich, dass der Einfluss der Landwirtschaft auf die Gewässerqualität aufgrund strenger Vorgaben heute sehr gering ist. (Link hier)
Der Bundessprecher der FREIEN BAUERN, Alfons Josef Wolff, spricht von einer „Verleumdungskampagne“, da die Landwirtschaft seit Jahrzehnten pauschal als Hauptverursacher der Gewässerverschmutzung dargestellt werde.
Gewässerverschmutzung: Wer wirklich dahintersteckt – Teil 2
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Es gibt ein altes Vorurteil, das da lautet: Die Landwirte verschmutzen die Gewässer. Doch die Wissenschaft liefert ein anderes Bild. Mit Hilfe moderner Umweltforensik kommen Forschende den tatsächlichen Verursachern der Verschmutzung auf die Spur. Einer dieser Forscher ist der Umweltgeologe Prof. Dr. Tobias Licha – laut ihm ist der negative Einfluss der Landwirtschaft auf die Wasserqualität aufgrund der strengen Vorgaben heute nur noch sehr gering.
Im Interview mit den FREIEN BAUERN erläutert Prof. Licha von der Ruhr-Universität Bochum, wie er bei seinen Untersuchungen vorgeht und wie bäuerliche Betriebe dadurch entlastet werden.
Kläranlagen versus Landwirtschaft – wer verschmutzt die Gewässer?
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Das Nitrat-Urteil vom 8. Oktober 2025 bietet die Chance, endlich der Frage nachzugehen, wer tatsachlich fur die Gewasserverschmutzung in Deutschland verantwortlich ist. Die FREIEN BAUERN haben in ihrer Stellungnahme vom 13.10. bereits zu einer ehrlichen Ursachenforschung aufgerufen – denn erneut wird der Landwirtschaft pauschal die Schuld zugeschoben. (hier zur Stellungnahme vom 13.10.)
Dabei weisen die offentlichen Klaranlagen in Deutschland – von denen es uber 10.000 gibt - einige Mängel auf. Sie arbeiten nämlich nur bei trockenem Wetter einwandfrei.
FREIE BAUERN wollen Düngeverordnung aussetzen, um die Ernte zu sichern
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Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe in Deutschland, haben die Bundesregierung aufgefordert, die Düngeverordnung 2020 auszusetzen und auch die Planungen für eine Ausweitung der so genannten roten Gebiete auf Eis zu legen. „Angesichts der bereits heute bestehenden gravierenden Düngerknappheit, die sich noch verschärfen wird, müssen wir alle verfügbaren Nährstoffe an die Pflanzen bringen und dürfen die Betriebe nirgendwo mit irgendwelchen fachlich ohnehin umstrittenen Auflagen einschränken“, argumentiert Jens Soeken von den FREIEN BAUERN Niedersachsen. Jede politisch motivierte Verringerung der heimischen Lebensmittelproduktion könne für die Versorgung der Bevölkerung im kommenden Jahr schwer wiegende Folgen haben, so der 41jährige Landwirt aus dem ostfriesischen Timmel: „Durch den Krieg in der Ukraine droht der Ausfall weltweit wichtiger Anbaugebiete für Getreide. In einer solchen Situation darf sich ein vorausschauend handelnder Staat nicht darauf verlassen, dass man überlebenswichtige Güter jederzeit überall auf der Welt einkaufen kann.“
FREIE BAUERN nach Greifswalder Urteil: Gesamte Düngeverordnung muss auf den Prüfstand
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Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe in Deutschland, haben die gestrige Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Greifswald begrüßt, die Landesdüngeverordnung von Mecklenburg-Vorpommern für unwirksam zu erklären. „Dieses Urteil ist absolut nachvollziehbar und sollte ein Warnsignal für diejenigen Bundesländer sein, die ihre roten Gebiete lediglich aufgrund von Verdachtsmomenten ausgewiesen haben“, sagte Jens Soeken von der Landesvertretung Niedersachsen der FREIEN BAUERN. Ein derart schwer wiegender Eingriff müsse fachlich sauber begründet sein und betroffenen Betrieben auch die Möglichkeit eröffnen, sich durch Nachweis einer bedarfsgerechten Düngung von den Auflagen zu befreien, so der 41jährige Landwirt aus dem ostfriesischen Timmel: „Die schludrige Ausweisung von roten Gebieten und pauschale Bestrafung der gesamten darin wirtschaftenden Landwirtschaft ist rechtlich haltlos, das haben wir jetzt schwarz auf weiß.“
Bauern wehren sich: Verfassungsbeschwerde gegen Düngeverordnung eingereicht
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Der Landwirtschaftsbetrieb Soeken aus dem ostfriesischen Timmel hat beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe Verfassungsbeschwerde gegen die Düngeverordnung eingereicht. Damit wird das im März 2020 trotz massiver Bauernproteste novellierte Regelwerk erstmals grundsätzlich in Frage gestellt. Finanzieller Träger der Beschwerde ist die aus der Treckerbewegung des vergangenen Jahres entstandene LSV Ostfriesland UG. Die politische Vertretung liegt in den Händen der FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe in Deutschland, die das Projekt heute auf einer Pressekonferenz in Berlin vorstellte. Alle wichtigen Informationen finden sich auf der soeben frei geschalteten Homepage https://www.duengeklage.de.
FREIE BAUERN und LSV wollen Verwaltungsvorschrift zur Düngeverordnung im Bundesrat stoppen
- Kategorie: FREIE BAUERN Niedersachsen
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Rund 300 niedersächsische Bauern haben heute vor dem Landtag in Hannover gegen die von der Bundesregierung geplante Ausweisung angeblich mit Phosphat belasteter Gebiete demonstriert. „Die Verwaltungsvorschrift zur Düngeverordnung darf nicht am Freitag im Bundesrat beschlossen werden – unsere Landesregierung muss alles tun, um diesen staatlichen Willkürakt gegen den bäuerlichen Berufsstand zu verhindern“, forderte Fokko Schumann, Landessprecher der FREIEN BAUERN Niedersachsen, die die Kundgebung gemeinsam mit dem LSV (Land schafft Verbindung) organisiert hatten. Dabei lehnen die Bauern die Vorschrift nicht grundsätzlich ab. „Bei Nitrat ist das Bemühen erkennbar, belastete Gebiete genauer einzugrenzen und die Verursacher der Belastungen zu identifizieren“, sagte LSV-Landessprecher Dirk Koslowski zu dem Entwurf: „Um so unverständlicher, dass die Bundesregierung mit Phosphat einen zusätzlichen Nährstoff aufgenommen hat, für dessen Vorkommen in der Natur wieder nur wir Landwirte verantwortlich sein sollen.“
FREIE BAUERN: Widerstand gegen die Düngeverordnung 2020 geht weiter
- Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
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Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe in Deutschland, haben angekündigt, ihren Widerstand gegen die Düngeverordnung 2020 auch nach deren Verabschiedung im Bundesrat fortzusetzen. Die Bundesregierung irre, wenn sie glaubt, die Bauern würden jetzt zur Tagesordnung übergehen und brav mitspielen, sagte Politikreferent Reinhard Jung, ökologischer Mutterkuhhalter aus Lennewitz in Brandenburg, auf einer Anhörung im Brandenburgischen Landtag, bei der es um Umsetzungsfragen auf Landesebene ging.
Neunzig Prozent der deutschen Bauern brauchen keine Düngeverordnung
- Kategorie: FREIE BAUERN Brandenburg
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Die im Juni 2017 in Kraft getretene Novelle der Düngeverordnung ist ein bürokratisches Monstrum ohne praktischen Nutzen. Statt die ökologischen Probleme an belasteten Standorten zu verringern, schafft sie ökonomische Probleme in der Fläche, indem sie auch die große Mehrheit derjenigen Landwirte mit zusätzlichen Kosten belastet, die seit jeher verantwortungsbewusst mit Dünger umgehen. Und jetzt sollen wir uns damit trösten, dass es alles noch viel schlimmer hätte kommen können? Wenn wir die Düngeverordung nicht irgendwann grundsätzlich in Frage stellen, wird es immer schlimmer, soviel steht fest.