Tierhaltung
Wir fordern eine Tierhaltung, die sich an praktischer Erfahrung orientiert und konsequent am Wohl jedes einzelnen Tieres ausgerichtet ist. Beim Tierwohl zählen nicht in erster Linie technische Standards, sondern der fachkundige und fürsorgliche Umgang des Menschen mit den Tieren. Eine hohe Eigenverantwortung des Viehhalters ist daher der zentrale Faktor für gute und artgerechte Tierhaltung. Dazu gehören auch kurze Transportwege zum Schlachthof.
Freihandel und seine Kehrseite: Tierleid im globalen Business
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Bilder eines Frachters, der mit Tausenden Rindern aus Uruguay beladen war und aufgrund fehlender Entladegenehmigung vor der türkischen Küste ausharren musste, gingen im vergangenen November um die Welt. Im Innern des Schiffes litten die Tiere unter dem langen Transport und der schlechten Versorgungslage, sie standen über Wochen in ihren eigenen Exkrementen, waren verletzt, krank. Viele der Kühe an Bord waren im trächtigen Zustand verladen worden, während der monatelangen Reise wurden weit über hundert Kälber geboren. Sie starben oder verschwanden. (Link zum Beitrag)
Besser natürlich statt künstlich – FREIE BAUERN nennen Laborfleisch einen Irrweg
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Das Leben ist ein Kreislauf – erkennbar in der Natur: Pflanzen wachsen, blühen, tragen Frucht und vergehen. Diesen Kreislauf zu pflegen und zu nutzen, das ist Landwirtschaft. Wer diesen Kreislauf verlässt, handelt gegen die Natur. Genau das geschieht bei der Herstellung von künstlichem Fleisch, dem sogenannten „Clean Meat“.
Dieses Fleisch entsteht nicht auf der Weide, sondern im Labor – aus Zellkulturen, die unter künstlichen Bedingungen gezüchtet werden. Während ein Markt für Fleischalternativen ohne Zweifel existiert – allein in Deutschland wurden 2024 pro Kopf 53,2 Kilogramm Fleisch verzehrt – darf nicht übersehen werden, dass Laborfleisch kein Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit ist, sondern neue Abhängigkeiten und ökologische Probleme schafft.
FREIE BAUERN warnen vor starren Vorgaben in der Sauenhaltung
- Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
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Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe in Deutschland, haben die Bundesländer aufgefordert, noch Korrekturen am Entwurf für die Novelle der Nutztierhaltungsverordnung vorzunehmen. „Es ist niemandem gedient, wenn wir durch praxisferne Anforderungen in der Sauenhaltung einen großen Teil der Ferkelerzeuger verlieren und immer mehr Ferkel dann aus dem Ausland hierher transportiert werden müssen“, sagte Georg Straller von der Bundesvertretung der FREIEN BAUERN. Bevor im Bundesrat eine Entscheidung fällt, sollten sich die Agrarminister deshalb bei Ferkelerzeugern informieren, welche technischen Möglichkeiten bestehen und wie diese umgesetzt werden können, wünscht sich der 56jährige Schweinemäster aus Ipflheim in Bayern.