Wolf
Wir fordern eine klare politische Kehrtwende im Umgang mit dem Wolf. Angesichts zunehmender Nutztierrisse und wachsender Belastungen für die Weidetierhaltung verlangen wir eine konsequente Bestandsregulierung. Der Wolf muss ins Jagdrecht aufgenommen und aktiv bejagt werden können. Bestehende Schutzmaßnahmen wie Zäune und Herdenschutzhunde reichen aus unserer Sicht nicht aus und dürfen nicht länger als alleinige Lösung gelten. Stattdessen muss der Schutz landwirtschaftlicher Betriebe oberste Priorität haben. Unser Ziel ist ein wirksames Wolfsmanagement, das die Ausbreitung begrenzt und die Existenz der Weidetierhalter sichert.
Bauernbund Brandenburg begrüßt Aufnahme des Wolfs in das Jagdrecht
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Der Bauernbund Brandenburg hat die von der Landesregierung geplante Aufnahme des Wolfs in das Jagdrecht begrüßt, zugleich aber eine neue Wolfsverordnung angemahnt. „Die Möglichkeit der Jagd wird so lange wirkungslos bleiben wie der Wolf aufgrund Naturschutz unter ganzjährige Schonzeit fällt“, sagte Bauernbund-Vorstand Frank Michelchen. Deshalb müsse jetzt zügig die Wolfsverordnung überarbeitet werden, in der Ausnahmen geregelt sind, so der 59jährige Bio-Weidehalter aus Leibsch im Spreewald: „Wir wollen, dass das komplizierte Genehmigungsverfahren entfällt, das erst einsetzt, nachdem der Schaden entstanden ist. Der Jäger soll bereits schießen dürfen, wenn der Wolf sich unseren Viehweiden nähert. Der kommt nämlich nicht zum Kuscheln.“
FREIE BAUERN Brandenburg befürchten Kurswechsel: Wölfe schießen am Sankt Nimmerleinstag?
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Die FREIEN BAUERN Brandenburg befürchten einen Kurswechsel der Landesregierung in der Agrarumweltpolitik. „Bis vor kurzen hat Landwirtschaftsministerin Hanka Mittelstädt noch zielstrebig auf den im Koalitionsvertrag vereinbarten Abschuss von Wölfen hingearbeitet“, wundert sich FREIE BAUERN-Geschäftsführer Reinhard Jung: „Seit ihrer Trennung von Staatssekretär Gregor Beyer hören wir andere Töne – eine entsprechend angepasste Wolfsverordnung solle frühestens 2027 in Kraft treten, deren Inhalte sollen ergebnisoffen diskutiert und Entscheidungen auf Bundesebene abgewartet werden.“ Solche Vernebelungsrhetorik kenne man bereits von ihrem Vorgänger Axel Vogel, kritisiert der 59jährige Mutterkuhhalter aus Lennewitz in der Prignitz.
Die Aufnahme des Wolfes in das Bayerische Jagdgesetz ist ein Signal an Berlin
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Die FREIEN BAUERN – die unabhängige Interessenvertretung bäuerlicher Familienbetriebe – begrüßen ausdrücklich, dass die Bayerische Staatsregierung den Wolf in das Bayerische Jagdgesetz aufgenommen hat. Aus unserer Sicht ist dies ein wichtiger Durchbruch für eine vernünftige Regulation des Beutegreifers.
Seit Langem fordern wir öffentlich, die Zahl der Wölfe – die wiederholt unsere Weidetiere angreifen und töten – zu begrenzen (siehe Pressemitteilung vom 2. September 2025). Eine vollständige Ausrottung der Wolfspopulation ist keineswegs unser Ziel, doch eine verantwortungsvolle Bestandsregulierung halten wir für unumgänglich.
Wir hoffen, dass der bayerische Vorstoß ein deutliches Signal an Berlin sendet, das Bundesnaturschutzgesetz entsprechend anzupassen.
Protestmarsch für Wolfsschutz in Brandenburg
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Es ist ein Thema, das polarisiert: die gezielte Totung von Wolfen, wie sie von der brandenburgischen Landesregierung angeregt wurde. Das Bundesland weist die hochste Wolfsdichte bundesweit auf. Immer wieder reißen die Raubtiere Schafe, Kalber und Ponys – selbst bei geschutzten Herden. Teilweise dringen Wolfe sogar in Stalle ein. In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Rinder in Brandenburg dadurch um mehr als zwanzig Prozent gesunken. Vor allem Jungtiere werden auf bestialische Weise getotet.
FREIE BAUERN Brandenburg zum Protestmarsch für Wolfsschutz: Gute Reise und auf Nimmerwiedersehen!
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Die FREIEN BAUERN Brandenburg haben dem für Montag angekündigten Protestmarsch der Allianz Wolf Brandenburg vom Alten Markt Potsdam bis zur Spitze des Brocken einen guten Verlauf gewünscht. „Reisende soll man nicht aufhalten“, sagte FREIE-BAUERN-Geschäftsführer Reinhard Jung: „Wenn möglichst viele dieser fanatischen Wolfsanbeter unser schönes Bundesland verlassen, um auf dem höchsten Gipfel der norddeutschen Tiefebene ihr Klagegeheul anzustimmen, kann ich das nur begrüßen.“ In den vergangenen zehn Jahren sei
Der Wolf im Hundspelz: FREIE BAUERN verlangen Glaubwürdigkeit in der Agrarpolitik
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Als Peter Guhl von der Bundesvertretung der FREIEN BAUERN am Morgen des 4. November 2024 in seinem Stall fünf tödlich verletzte Kälber vorfand, stand für ihn fest, dass die Tiere einem Wolfsangriff zum Opfer gefallen sein müssen – umso erstaunter war der 59jährige Milchviehhalter aus dem mecklenburgischen Vorderhagen, als die vom Umweltministerium veranlasste Untersuchung von Wundproben durch das Senckenberg-Institut als Verursacher einen Hund ergab. „Natürlich laufen unsere Hofhunde in den Ställen rum, aber dass sie plötzlich aggressiv geworden sein sollen, konnte ich nicht glauben“, berichtet Guhl, der daraufhin privat eine Untersuchung weiterer Wundproben beim unabhängigen Institut für forensische Genetik und Rechtsmedizin in Auftrag gab. Jetzt liegen die Ergebnisse vor: Neben genetischen Spuren der Hunde ist eindeutig auch die Genetik eines Wolfs nachweisbar. Guhl geht es mit seiner Initiative nicht um Geld, sondern um Glaubwürdigkeit: „Worauf sollen wir Bauern denn noch vertrauen, wenn eine staatlich finanzierte Einrichtung durch offensichtlich unsaubere Methodik dafür sorgt, dass Wolfsangriffe nicht festgestellt und Entschädigungen nicht ausgezahlt werden?“ Die gezielte Verharmlosung der ständig wachsenden Wolfspopulation sieht der Landwirt als leider typisches Beispiel dafür, dass ideologische Wunschvorstellungen und erlebte Wirklichkeit auf dem Lande immer weiter auseinanderklaffen und damit den Respekt der Bevölkerung vor den dafür verantwortlichen Politikern untergraben. Guhl: „Das ist nicht gut für unsere Demokratie, wir brauchen wieder mehr Glaubwürdigkeit in der Agrarpolitik.“
FREIE BAUERN nach Wolfsattacke bei Peter Guhl: Hilflos vor dem Leid der anvertrauten Kreatur
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Peter Guhl, Mitglied der Bundesvertretung der FREIEN BAUERN, hat nach einer Wolfsattacke auf seinem Hof im mecklenburgischen Vorderhagen die von seinem Verband seit mehr als zehn Jahren erhobene Forderung nach jagdlicher Regulierung der Wolfspopulation bekräftigt: „Bundesumweltministerin Steffi Lemke blockiert nach wie vor die dringend notwendige Novelle des Naturschutzrechts und hält damit ihre schützende Hand über ein Großraubtier, das auf dem Lande Angst und Schrecken verbreitet, indem es immer mehr Schafe, Rinder und Pferde auf grausamste Weise tötet.“ In der Nacht zum Sonntag waren Wölfe in den Kälberstall des 59jährigen Milchviehhalters eingedrungen und hatten fünf Kälber bei lebendigem Leib soweit angefressen, dass sie eingeschläfert werden mussten, zwei weitere kämpfen noch um ihr Leben. Guhl: „Durch die politisch gewollte Ausbreitung der Wölfe sind solche Geschehnisse in vielen Regionen Alltag geworden, die Öffentlichkeit ist abgestumpft, als Tierhalter versucht man, das zu verdrängen, und wenn man dann doch von der Realität eingeholt wird, steht man fassunglos und hilflos vor dem Leid der anvertrauten Kreatur.“
FREIE BAUERN: Die EU hat verstanden, dass Wölfe geschossen werden müssen – Lemke begreift nichts
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DIE FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe, haben die von der Europäischen Union geplante Absenkung des Schutzstatus für den Wolf begrüßt und zugleich bezweifelt, dass Bundesumweltministerin Steffi Lemke die damit gewonnenen Spielräume zugunsten der dringend notwendigen jagdlichen Regulierung des Raubtiers nutzen wird. „Nach wie vor verweigert Lemke sogar die Übernahme des Artikels 16 (1) der FFH-Richtlinie ins deutsche Naturschutzrecht, wodurch Wölfe in der Nähe von Siedlungen und Viehweiden bereits heute geschossen werden könnten“, sagte Marco Hintze, Landessprecher der FREIEN BAUERN Brandenburg. Auf diese Weise werde die ökologisch vorteilhafte Weidetierhaltung etwa in Schweden oder Frankreich effektiv gegen Wölfe verteidigt, während hierzulande betroffene Landwirte immer noch ein kompliziertes Antragsverfahren durchlaufen müssen, bevor in seltenen Ausnahmefällen eine Abschussgenehmigung erteilt wird, bedauert der 52jährige Mutterkuhhalter aus dem havelländischen Krielow: „Für Lemke ist der Wolf ein Herrschaftssymbol grüner Ideologie – das Leid der Weidetiere, die Ängste der Tierhalter und der Verlust wertvoller Biotope in der Kulturlandschaft lassen sie offenbar kalt.“
FREIE BAUERN verlangen legale Abhilfe gegen Ausbreitung der Wölfe
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Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe, haben für die Koalitionsverhandlungen einen ehrlichen Umgang mit dem Thema Wolf angemahnt. „Wer erschrocken auf drei erschossene Jungwölfe im Landkreis Ludwigslust reagiert, hat jeden Bezug zur Realität verloren“, sagte Marco Hintze, stellvertretender Bundessprecher der FREIEN BAUERN. Seit Jahren werde der natürliche Populationszuwachs in Deutschland deutlich unterschritten, verweist der 49jährige Mutterkuhhalter aus dem brandenburgischen Krielow auf die amtliche Statistik: „Das heißt, die Population wächst weiter, aber genauso offensichtlich ist, dass Wölfe in Größenordnungen verschwinden. Illegale Tötungen scheinen zur Normalität geworden zu sein, weil die vom Staat allein gelassenen Weidetierhalter in ihrer Verzweiflung zur Selbsthilfe greifen. Wir brauchen endlich eine legale Bestandsregulierung wie für andere Wildtiere auch.“
FREIE BAUERN fordern Schutzjagd auf Wölfe nach skandinavischem Vorbild
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Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe, haben ihre Forderung nach einer Regulierung der Wolfsbestände bekräftigt. „Die nächste Bundesregierung sollte dem Vorbild skandinavischer Länder folgen und die Jagd auf Wölfe legalisieren“, sagte Frank Michelchen, Wolfsbeauftragter der FREIEN BAUERN, anlässlich der Vorstellung des Dokumentarfilms „Wölfe ohne Grenzen“ heute in Berlin. Wenn die Ausbreitung des Großraubtiers nicht schnell und wirksam gestoppt werde, drohe flächendeckend ein Rückgang der besonders art- und umweltgerechten Weidetierhaltung, warnt der 56jähige Biobauer aus dem brandenburgischen Leibsch und weist darauf hin, dass sich Schutzjagden zur Abwehr von Wolfsangriffen auf Weidetiere durchaus mit dem europäischen Naturschutzrecht vereinbaren lassen.
FREIE BAUERN Brandenburg verlangen Obergrenze und Abschuss von Wölfen
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Der Bauernbund Brandenburg, Landesgruppe der FREIEN BAUERN, hat die für morgen geplante Arbeitsgruppensitzung „Grundsatz Wolf“ im Umweltministerium als überflüssige Alibiveranstaltung kritisiert. „Weder in der Wolfsverordnung noch im Praxisleitfaden geht es um die grundsätzliche Frage, bis zu welcher Obergrenze Wölfe der Landbevölkerung zuzumuten sind“, kommentiert Vorstandsmitglied Frank Michelchen die Tagesordnung: „Da sitzen Ministerialbürokraten und Wildnisideologen mit von ihnen finanziell abhängigen Schäfern zusammen und unterhalten sich über Zuschüsse, die nicht reichen, für Zäune, die nicht funktionieren.“ Die FREIEN BAUERN hatten ihre Mitwirkung in dem Gremium deshalb im Herbst letzten Jahres abgebrochen und verlangt, dass endlich über eine Bestandsregulierung von Wölfen in Brandenburg gesprochen werden muss.
FREIE BAUERN Brandenburg verlassen Arbeitsgruppe Wolf unter Protest
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Die FREIEN BAUERN Brandenburg (Bauernbund Brandenburg) haben ihre Mitarbeit an der vom Ministerium einberufenen Arbeitsgruppe Wolf eingestellt. „Wenn wir in der höchst umstrittenen Frage des Herdenschutzes eine neue Präventionsrichtlinie präsentiert bekommen, die bereits vom Minister unterschrieben ist, können wir uns die Diskussion auch sparen“, sagte Vorstandsmitglied Frank Michelchen, Biobauer aus Leibsch im Spreewald: „Wir sind nach wie vor bereit zum konstruktiven Gespräch über den Umgang mit Wölfen, aber wir sind uns zu schade, einen vorher von Nabu, BUND und Ministerialbürokratie ausgekungelten Text lediglich abzunicken.“
FREIE BAUERN fordern Abschuss von Wölfen, um die naturnahe Weidewirtschaft zu erhalten
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Die FREIEN BAUERN Brandenburg (Bauernbund Brandenburg) haben auf die steigende Zahl der durch Wölfe getöteten Schafe und Kälber hingewiesen. „Allein im ersten Halbjahr 2020 hatten wir fast genauso viele gemeldete Nutztierrisse wie im ganzen Jahr 2019“, informiert Landessprecher Marco Hintze: „Hinter jedem dieser 332 Tiere steckt ein qualvoller Tod und persönliche Betroffenheit der Schäfer und Bauern, die alles dafür tun, dass ihre Tiere ein gutes Leben auf der Weide haben.“ Die Landesregierung müsse endlich die Konsequenzen ziehen und durch einen rigorosen Abschuss von Wölfen die Voraussetzungen für den Fortbestand der naturnahen artgerechten Weidewirtschaft schaffen, fordert der 48jährige Mutterkuhhalter aus Krielow im Havelland.
Wölfe schießen statt Herden schützen
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Die von verantwortungslosen Wildnis-Ideologen betriebene und von ahnungslosen Natur-Freunden beklatschte Ausbreitung der Wölfe bedroht die artgerechte Weidetierhaltung, demoralisiert die Weidetierhalter und entzieht ihnen mittelfristig die ökonomische Grundlage. Wenn es nicht in absehbarer Zeit gelingt, die Zahl der Wölfe deutlich zu reduzieren, wandert ein wichtiger Teil der Tierproduktion in die Ställe oder ins Ausland mit gravierenden Folgen für Natur und Umwelt. Deshalb müssen alle Bemühungen darauf gerichtet sein, so schnell wie möglich so viele Wölfe wie möglich zu schießen.