Rund die Hälfte der Landesfläche Brandenburgs wird landwirtschaftlich genutzt. Die Betriebe sind im bundesweiten Vergleich häufig größer strukturiert, was historisch durch die Landwirtschaft der ehemaligen DDR geprägt ist. Charakteristisch sind große Ackerflächen mit Kulturen wie Roggen, Weizen, Raps und Mais. Aufgrund der sandigen Böden und trockenen klimatischen Bedingungen spielt die Anpassung an Trockenheit eine besondere Rolle. Gleichzeitig gibt es bedeutende Grünlandflächen für Rinderhaltung sowie eine wachsende Bedeutung des ökologischen Landbaus. Die Landwirtschaft prägt große Teile der brandenburgischen Kulturlandschaft und ist ein zentraler Wirtschaftsfaktor im ländlichen Raum.
Lutz Wercham
FREIE BAUERN Brandenburg
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Die FREIEN BAUERN Brandenburg haben sich entschieden gegen den Entwurf für ein neues Jagdgesetz ausgesprochen: „Das vorliegende Papier ist nicht einmal eine Gesprächsgrundlage“, sagte Landesvorstand Frank Michelchen: „Die geplante Zersplitterung der Reviere und die mögliche Einführung von Abschusspflichten würde jede Freude an der Jagd in einem bürokratischen Chaos ersticken – ohne engagierte Jäger haben wir Bauern aber ein Problem.“ Durch die Summe praxisferner Regelungen könnte sich die Absicht des Gesetzgebers, die Wildbestände zugunsten des Waldes zu dezimieren, in ihr Gegenteil verkehren und wiederum staatliches Eingreifen erforderlich machen, mutmaßt der 56jährige Biobauer aus Leibsch im Spreewald, der selber zur Jagd geht: „Am Ende bestellt der Staat die Jäger und wir Landeigentümer werden wieder zu Bittstellern wie vor 200 Jahren – nur eben nicht mehr beim Adel, sondern künftig beim Amtsdirektor.“
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Die FREIEN BAUERN Brandenburg, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe im Land, haben mehr Unterstützung für die von der Schweinepest-Bekämpfung betroffenen Betriebe gefordert. „Wir tragen bisher weitgehend allein die Lasten einer Politik, die angeblich die gesamte deutsche Schweinehaltung vor der Seuche schützen soll“, sagte Christoph Schulz, ASP-Beauftragter der FREIEN BAUERN, vor der für den 1. September geplanten Sonder-Agrarministerkonferenz zum Thema. „Wenn die Restriktionsmaßnahmen in unserer Region noch über einen längeren Zeitraum aufrecht erhalten werden sollen, muss richtig viel Geld in die Entschädigung fließen, anderenfalls sehe ich keine Akzeptanz mehr im Berufsstand“, so der 35jährige Landwirt, der einen Gemischtbetrieb im brandenburgischen Atterwasch bewirtschaftet.
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Der Bauernbund Brandenburg, Landesgruppe der FREIEN BAUERN, hat auf seiner heutigen Mitgliederversammlung in Schönwalde-Glien einstimmig seinen Präsidenten Marco Hintze für weitere vier Jahre im Amt bestätigt. Der 49jährige Landwirt, der in Krielow im Havelland einen Haupterwerbsbetrieb mit Ackerbau, Mutterkuhhaltung und Färsenmast bewirtschaftet, bedankte sich bei den Mitgliedern für das Vertrauen und kündigte an, weiterhin für die Interessen der märkischen Bauern zu kämpfen gegen Agrarinvestoren und Naturschutz-Ideologen, die der regionalen Landwirtschaft die Flächen streitig machen. Mit Blick auf die Leitbild-Debatte in Brandenburg bekräftigte Hintze: „Der bäuerliche Familienbetrieb ist die ökonomisch leistungsfähigste Agrarstruktur, und er ist auch ökologisch überlegen, weil wir in Generationen denken und deshalb immer nachhaltig wirtschaften.“
