Rund die Hälfte der Landesfläche Brandenburgs wird landwirtschaftlich genutzt. Die Betriebe sind im bundesweiten Vergleich häufig größer strukturiert, was historisch durch die Landwirtschaft der ehemaligen DDR geprägt ist. Charakteristisch sind große Ackerflächen mit Kulturen wie Roggen, Weizen, Raps und Mais. Aufgrund der sandigen Böden und trockenen klimatischen Bedingungen spielt die Anpassung an Trockenheit eine besondere Rolle. Gleichzeitig gibt es bedeutende Grünlandflächen für Rinderhaltung sowie eine wachsende Bedeutung des ökologischen Landbaus. Die Landwirtschaft prägt große Teile der brandenburgischen Kulturlandschaft und ist ein zentraler Wirtschaftsfaktor im ländlichen Raum.
Lutz Wercham
FREIE BAUERN Brandenburg
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Die FREIEN BAUERN Brandenburg, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe im Land, haben dem vom Landwirtschaftsministerium vorgelegten Entwurf für ein agrarstrukturelles Leitbild gute und richtige Ansätze bescheinigt, aber auch auf Unschärfen und Widersprüche hingewiesen. „Das einzige sinnvolle Leitbild sind viele selbständige ortsansässige Landwirte“, schreibt Marco Hintze, Landessprecher der FREIEN BAUERN, in einem Brief an Minister Axel Vogel. Um den Einstieg überregionaler Investoren in die brandenburgische Landwirtschaft wenigstens zu bremsen, bedürfe es einer solchen klaren agrarstrukturellen Aussage, so der 48jährige Landwirt aus Krielow im Havelland: „Allgemeines Geschwafel über die Vielfalt der brandenburgischen Agrarstruktur hilft uns nicht weiter.“
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Die FREIEN BAUERN Brandenburg, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe im Land, haben die Kritik des Landesbauernverbandes an der Erarbeitung eines agrarstrukturellen Leitbildes durch das Landwirtschaftsministerium als haltlos zurückgewiesen. „Wenn man der Auffassung ist, dass überregionale Holdings westdeutscher und holländischer Kapitalanleger ein wertvoller Teil der brandenburgischen Agrarstruktur sind, kann man natürlich behaupten, Minister Vogel greife die brandenburgische Agrarstruktur an“, sagte Marco Hintze, Landessprecher der FREIEN BAUERN. Tatsächlich unternehme der Minister mit dem im Koalitionsvertrag vereinbarten Agrarstrukturgesetz den ersten ernsthaften Versuch, ortsansässige Landwirte gegen überregionale Investoren zu stärken, so der 48jährige Landwirt aus Krielow im Havelland: „Das stört natürlich die vom Landesbauernverband vertretenen roten Barone, die ihre Großbetriebe gerne meistbietend an das Großkapital verscherbeln.“
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Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe in Deutschland, haben der brandenburgische Landesregierung für ihren besonnenen Kurs im Umgang mit der jeden Winter bei Wildvögeln sporadisch auftretenden Geflügelpest den Rücken gestärkt. Aus fachlicher Sicht gebe es keine nachvollziehbaren Gründe, schon wieder eine Stallpflicht zu verhängen und damit die besonders artgerechte und vom Verbraucher gewünschte Freilandgeflügelhaltung abzuwürgen, sagte Marco Hinze, stellvertretender Bundessprecher der FREIEN BAUERN: „Wir sehen mit Schrecken, wie Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sich dem Druck einer inkompetenten Veterinärverwaltung beugen und das Freilandgeflügel rücksichtslos wegsperren lassen. Deshalb heute ein ganz großes Lob für Brandenburg.“
