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Freie Bauern
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Bauern und VW – passt das noch zusammen?
Bauern und VW – passt das noch zusammen?

FREIE BAUERN verlangen Entschuldigung von VW für fleisch- und milchfreies Marketing

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Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Veröffentlicht: 14. April 2022

Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe in Deutschland, haben vom VW-Konzern eine Entschuldigung für dessen Verleumdung der bäuerlichen Tierhalter gefordert. „Die Spende für die Nabu-Wolfskampagne konnte man noch als missglückte Anspielung auf den Standort Wolfsburg durchgehen lassen, aber die fleischfreie Betriebskantine seit August letzten Jahres und die Anfang diesen Monats angekündigte milchfreie Bewirtung im Stadion des von VW finanzierten VfL Wolfsburg lassen ein Muster erkennen“, sagte Cord Meyer von den FREIEN BAUERN Niedersachsen: „Mit der billigen Marketing-Lüge, tierische Produkte seien pauschal klimaschädlich, betreibt der Abgas-Betrüger Volkswagen Greenwashing auf Kosten der vielen redlichen Bauernfamilien, die Nutztiere halten und unsere Bevölkerung in der Krise mit hochwertigen Lebensmitteln versorgen.“

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Hohe Erträge sind auch ohne Gentechnik möglich
Hohe Erträge sind auch ohne Gentechnik möglich

FREIE BAUERN kritisieren Özdemir für offenen Gentechnik-Kurs

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Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Veröffentlicht: 7. April 2022

Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe in Deutschland, haben mit Sorge auf die von Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir bekundete Offenheit gegenüber der Grünen Gentechnik reagiert. „Wenn der Minister angesichts einer massiven PR-Kampagne für die so genannten neuen Züchtungstechnologien jetzt plötzlich mögliche Chancen hervorzaubert, um aktuellen Herausforderungen zu begegnen, so zeugt das nicht nur von Haltungslosigkeit, sondern vor allem von einer erschreckenden Unwissenheit über Landwirtschaft, kritisiert Ralf Ehrenberg vom Bundesvorstand der FREIEN BAUERN: „Gentechnik hat noch nirgendwo auf der Welt geholfen, Erträge zu sichern oder zu steigern, sondern immer nur mit flüchtigen Kostenvorteilen dafür gesorgt, dass Bauern in Abhängigkeit von der Industrie gerieten.“ Wenn Özdemir die Versorgung sichern wolle, müsse er die falsche Agrarpolitik der letzten Jahre korrigieren, die mit grüner Unterstützung auf sinnlose Einschränkungen bei Düngung und Pflanzenschutz, auf Extensivierung und Stillegung ausgerichtet wurde, so der 50jährige Ackerbauer aus dem hessischen Ziegenhagen: „Gänseblümchen kann man leider nicht essen.“

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Ohne Diesel bewegt sich gar nichts mehr
Ohne Diesel bewegt sich gar nichts mehr

FREIE BAUERN gegen Energie-Embargo: Betriebe brauchen Mindestmaß an Stabilität

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Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Veröffentlicht: 5. April 2022

Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe in Deutschland, haben die Bundesregierung eindringlich vor dem derzeit diskutierten totalen Energie-Embargo gegen Russland gewarnt: „Bei einem Ende der Gaslieferungen würde die jetzt schon extreme Inflation völlig außer Kontrolle geraten mit unabsehbaren Folgen für die gesamte Wirtschaft“, sagte Peter Guhl von der Bundesvertretung der FREIEN BAUERN. Bereits heute würde den bäuerlichen Betrieben mit rasant gestiegenen Diesel- und Düngerkosten ein viel zu hohes Risiko aufgebürdet, so der 56jährige Milchviehhalter aus dem mecklenburgischen Vorderhagen: „Verantwortliche Politik muss in dieser Krise für faire und kalkulierbare Produktionsbedingungen sorgen. Es ist niemandem geholfen, wenn unsere Wirtschaft infolge der Sanktionen zum Erliegen kommt.“

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Grünlandnutzung durch Rinder ist der beste Moorschutz
Grünlandnutzung durch Rinder ist der beste Moorschutz

FREIE BAUERN Brandenburg für Klimaschutz durch regionale Erzeugung

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Kategorie: FREIE BAUERN Brandenburg
Veröffentlicht: 18. März 2022

Die FREIEN BAUERN Brandenburg haben in der Arbeitsgruppe Landnutzung zum Klimaplan des Landes deutlich gemacht, dass die Landwirtschaft keinen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann, der wesentlich über die von ihr verbrauchten fossilen Rohstoffe für Bodenbearbeitung und Stickstoffdüngung hinaus geht. „Unsere Stoffkreisläufe werden durch Sonnenenergie angetrieben“, argumentiert Landesvorstand Ulf Simon in einer Stellungnahme für den zuständigen Abteilungsleiter im Ministerium Axel Steffen: „Den Ausgasungen von Kohlendioxid bzw. Methan bei den Stoffwechselvorgängen der von uns ernährten Menschen und Tiere steht die Kohlendioxidbindung in pflanzlicher Biomasse durch die Photosynthese gegenüber, so dass wir im Ergebnis klimaneutral sind.“ Sicher seien Effizienzsteigerungen in der Produktion möglich, aber den größten Effekt für den Klimaschutz hätte es, die regionale Erzeugung und Vermarktung zu stärken gegen Importe aus Übersee, so der 52jährige Landwirt aus Michaelisbruch im Ruppiner Land. Das im Klimaplan angesprochene Potenzial der Landwirtschaft als CO2-Senke bezeichnete Simon als Illusion: „Der hemmungslose Verbrauch fossiler Rohstoffe durch die Gesellschaft kann nicht ansatzweise durch uns kompensiert werden“. Dafür sei die Kohlendioxidbindung beim Humusaufbau zu langsam und langfristig, außerdem sei die Bodenverbesserung durch Humus auch ohne jegliche staatliche Regulierung für alle Landwirte interessant und würde selbstverständlich praktiziert. Ausführlich gehen die FREIEN BAUERN in der Stellungnahme auf das Thema Moorstandorte ein, wo die Landesregierung großflächige Vernässungen plant. Solche faktischen Flächenstillegungen würden regionale Erzeugung gerade schwächen, also das Gegenteil von Klimaschutz bewirken, kritisiert Simon. Zudem befürchtet er Ausgasungen in Trockenphasen, wenn der blanke Moorboden offen liegt. Wenn man die großen Niederungsgebiete Brandenburgs nicht samt Besiedlung komplett aufgeben wolle, sei der beste Moorschutz eine geschlossene Grasnarbe mit gleichmäßig hohem Wasserstand.

Die Stellungnahme im Wortlaut

Thomas Frenk
Thomas Frenk

FREIE BAUERN Baden-Württemberg mit Thomas Frenk an der Spitze

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Kategorie: FREIE BAUERN Baden-Württemberg
Veröffentlicht: 15. März 2022

Die FREIEN BAUERN haben jetzt auch eine Landesvertretung in Baden-Württemberg: Landessprecher wurde der 44jährige Thomas Frenk, Ackerbauer und Milchviehhalter mit Direktvermarktung aus Nonnenweier am Oberrhein, sein Stellvertreter der 41jährige Anton Abele, Schweinemäster und Biogasanlagenbetreiber aus Tannhausen am Ostrand der Schwäbischen Alb. Weitere Mitglieder der Landesvertretung sind Markus Federolf, Milchviehhalter aus Kleinhirschbach in Hohenlohe, Christine Knobloch-Hiller, Milchviehhalterin aus Stuttgart-Degerloch und Andreas Schmid, Ackerbauer und Mutterkuhhalter aus Karlsruhe-Maxau. Baden-Württemberg ist damit neben Niedersachsen und Brandenburg das dritte Bundesland, in dem die FREIEN BAUERN auf Landesebene organisiert sind. „Mit rund 120 Mitgliedern sind wir zwar eine relativ kleine Landesgruppe, aber es hat sich ein gutes Team zusammengefunden, und das ist für die politische Arbeit das Entscheidende“, freut sich Frenk. Alle Aktiven haben sich früher in der Protestbewegung LSV engagiert, sagt Frenk, der selber bei den beiden großen Demonstrationen im Herbst 2019 Ansprechpartner für die regionale Presse war: „Aber nur demonstrieren reicht nicht, wir wünschen uns doch alle eine konstruktive Berufsvertretung, die geradeaus für unsere bäuerlichen Interessen eintritt und nicht herumlaviert und kuschelt mit Bauernverband, Parteipolitik und Agrobusiness.“ Noch im März wird ein Gespräch mit dem grünen Verkehrsminister Winfried Hermann geführt, der einen Mitgliedsbetrieb besucht. Im April und Mai will die neue Landesvertretung Kontakt mit Agrarpolitikern verschiedener Parteien aufnehmen und den notwendigen Vorrang einer intensiven landwirtschaftlichen Produktion gegen Häuser- und Straßenbau, Naturschutz und Flächenstillegung deutlich machen, die nach Auffassung der FREIEN BAUERN gerade in Baden-Württemberg Überhand genommen haben.

Hier spielt die Musik: Von Stillegung und Selbstbegrünung wird keiner satt
Hier spielt die Musik: Von Stillegung und Selbstbegrünung wird keiner satt

FREIE BAUERN an Cem Özdemir: Landwirtschaft stabilisieren statt umbauen

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Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Veröffentlicht: 10. März 2022

Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe in Deutschland, haben an Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir appelliert, in der gegenwärtigen angespannten Situation alles zu unterlassen, was die Leistungsfähigkeit der deutschen Landwirtschaft schwächen würde. „Je weniger Sie in das funktionierende System eingreifen, je mehr Einschränkungen Sie, und sei es nur vorübergehend, außer Kraft setzen, desto besser“, rät Alfons Wolff, Bundessprecher der FREIEN BAUERN in einem Schreiben, das Özdemir gestern übermittelt wurde. Statt des von der Bundesregierung bisher geplanten Umbaus der Landwirtschaft drängt der 61jährige Ackerbauer aus Hohenthurm in Sachsen-Anhalt auf eine nachhaltige Stabilisierung der Betriebe. So soll durch Unterbindung von Soja- und Palmöleinfuhren sowie durch Ausdehnung des Obst- und Gemüseanbaus die Produktion am inländischen Bedarf ausgerichtet werden. Wolff: „Stabile Fundamente einer solcher Orientierung auf die krisensichere Versorgung der Bevölkerung müssen außerdem ein wirksamer Außenschutz sein sowie die Zerschlagung der Monopole in den vor- und nachgelagerten Bereichen.“ Die FREIEN BAUERN reagieren mit ihren Vorschlägen auf ein Interview des Bundeslandwirtschaftsministers in der Fachzeitschrift topagrar, in dem dieser jede Kurskorrektur abgelehnt hatte. Das hält Wolff angesichts der dramatischen Entwicklung der Getreidemärkte aufgrund des Ukraine-Krieges und eines Selbstversorgungsgrades von nur 88 Prozent in Deutschland für „höchst problematisch“ und wünscht einen Dialog mit Özdemir „auf Augenhöhe.“

Das Schreiben im Wortlaut

Im Märzen der Bauer eine neue Agrarpolitik fordert
Im Märzen der Bauer eine neue Agrarpolitik fordert

FREIE BAUERN für ökologische Intensivierung der Landwirtschaft

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Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Veröffentlicht: 6. März 2022

Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe in Deutschland, halten einen grundlegenden Kurswechsel auch in der Agrarpolitik für erforderlich. „Angesichts der drohenden Lebensmittelknappheit brauchen wir eine ökologische Intensivierung unserer heimischen Landwirtschaft, die nicht mehr auf Export, sondern auf Selbstversorgung ausgerichtet ist“, sagte Bundessprecher Alfons Wolff. Dies könnten am besten bäuerliche Familienbetriebe leisten, die durch ihre Verbindung aus Eigentum und Arbeit besonders produktiv sind und mit Blick auf die nächste Generation zugleich nachhaltig wirtschaften, ist der 61jährige Ackerbauer aus Hohenthurm in Sachsen-Anhalt überzeugt und verlangt politische Unterstützung gegen Billigimporte und die Macht der Monopole: „Es muss sich wieder lohnen, Lebensmittel für den heimischen Markt zu produzieren.“

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Rinder verwerten Gras, das selbst Vegetarier nicht essen können
Rinder verwerten Gras, das selbst Vegetarier nicht essen können

FREIE BAUERN halten Lauterbachs Fleisch-Thesen für Wichtigtuerei

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Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Veröffentlicht: 28. Februar 2022

Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe in Deutschland, haben die Forderung von Gesundheitsminister Karl Lauterbach nach einer drastischen Reduzierung des Fleischkonsums aus Gesundheits- und Klimaschutzgründen als „pseudowissenschaftliche Wichtigtuerei“ zurückgewiesen. „Unsere Nutztiere können mit ihrer Atmung gar nicht mehr Treibhausgase ausstoßen als ihre Futterpflanzen vorher durch Photosynthese gebunden haben“, erklärt Reinhard Jung, Politikreferent der FREIEN BAUERN und selber Biolandwirt aus dem brandenburgischen Lennewitz: „Sicher ist ein übermäßiger Fleischkonsum nicht gesund – man sollte sich generell nicht überfressen – aber Herr Lauterbach ist hoffentlich auch aufgefallen, dass die durchschnittliche Lebenserwartung trotz unserer gegenwärtigen Ernährungsgewohnheiten steigt.“

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Mineralisch oder organisch - unsere Pflanzen brauchen Nährstoffe
Mineralisch oder organisch - unsere Pflanzen brauchen Nährstoffe

FREIE BAUERN wollen Düngeverordnung aussetzen, um die Ernte zu sichern

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Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Veröffentlicht: 25. Februar 2022
Schlagwörter: Düngeverordnung

Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe in Deutschland, haben die Bundesregierung aufgefordert, die Düngeverordnung 2020 auszusetzen und auch die Planungen für eine Ausweitung der so genannten roten Gebiete auf Eis zu legen. „Angesichts der bereits heute bestehenden gravierenden Düngerknappheit, die sich noch verschärfen wird, müssen wir alle verfügbaren Nährstoffe an die Pflanzen bringen und dürfen die Betriebe nirgendwo mit irgendwelchen fachlich ohnehin umstrittenen Auflagen einschränken“, argumentiert Jens Soeken von den FREIEN BAUERN Niedersachsen. Jede politisch motivierte Verringerung der heimischen Lebensmittelproduktion könne für die Versorgung der Bevölkerung im kommenden Jahr schwer wiegende Folgen haben, so der 41jährige Landwirt aus dem ostfriesischen Timmel: „Durch den Krieg in der Ukraine droht der Ausfall weltweit wichtiger Anbaugebiete für Getreide. In einer solchen Situation darf sich ein vorausschauend handelnder Staat nicht darauf verlassen, dass man überlebenswichtige Güter jederzeit überall auf der Welt einkaufen kann.“

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Oben verliert man manchmal die Witterung
Oben verliert man manchmal die Witterung

FREIE BAUERN Brandenburg: Geplantes Jagdrecht würde Landeigentümer zu Bittstellern herabstufen

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Kategorie: FREIE BAUERN Brandenburg
Veröffentlicht: 17. Februar 2022

Die FREIEN BAUERN Brandenburg haben sich entschieden gegen den Entwurf für ein neues Jagdgesetz ausgesprochen: „Das vorliegende Papier ist nicht einmal eine Gesprächsgrundlage“, sagte Landesvorstand Frank Michelchen: „Die geplante Zersplitterung der Reviere und die mögliche Einführung von Abschusspflichten würde jede Freude an der Jagd in einem bürokratischen Chaos ersticken – ohne engagierte Jäger haben wir Bauern aber ein Problem.“ Durch die Summe praxisferner Regelungen könnte sich die Absicht des Gesetzgebers, die Wildbestände zugunsten des Waldes zu dezimieren, in ihr Gegenteil verkehren und wiederum staatliches Eingreifen erforderlich machen, mutmaßt der 56jährige Biobauer aus Leibsch im Spreewald, der selber zur Jagd geht: „Am Ende bestellt der Staat die Jäger und wir Landeigentümer werden wieder zu Bittstellern wie vor 200 Jahren – nur eben nicht mehr beim Adel, sondern künftig beim Amtsdirektor.“

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Dummer Fehler ... aber mit System: Dem LEH ist es völlig gleich, woher die Lebensmittel kommen.
Dummer Fehler ... aber mit System: Dem LEH ist es völlig gleich, woher die Lebensmittel kommen.

FREIE BAUERN gegen Verbrauchertäuschung: Herkunft von Lebensmitteln muss ausgewiesen werden

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Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Veröffentlicht: 15. Februar 2022

Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe in Deutschland, haben die dringliche Umsetzung der im Koalitionsvertrag vereinbarten Herkunftskennzeichnung für Lebensmittel angemahnt. „Der Wunsch vieler Verbraucherinnen und Verbraucher nach heimischen Produkten muss ins Leere laufen, so lange Lebensmitteleinzelhandel und Industrie weiter täuschen und verschleiern dürfen“, sagte Christian Linne von den FREIEN BAUERN Niedersachsen anlässlich der aktuellen Sonderangebote von Edeka, in denen billiger Rohrzucker aus Übersee als nachhaltig erzeugtes norddeutsches Produkt angepriesen wird. Bei den zähen Verhandlungen des vergangenen Jahres mit den großen Handelsketten sei deutlich geworden, dass die Konzerne von sich aus kein Interesse an einer ehrlichen Deklaration ihrer Waren hätten, so der 49jährige Rübenbauer aus Sottmar im Braunschweiger Land: „So lange sie zum Beispiel Deutsche Markenbutter aus tschechischer Milch verkaufen, können sie auch die Preise drücken. Hier ist die Bundesregierung gefragt, um endlich Transparenz in den Ladenregalen und damit bessere Marktchancen für unsere heimischen Landwirte herzustellen.“

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Sich regen bringt Segen – von Stillegung war keine Rede
Sich regen bringt Segen – von Stillegung war keine Rede

FREIE BAUERN bezeichnen Flächenstillegungen durch GAP-Reform als ökologische Sünde

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Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Veröffentlicht: 8. Februar 2022

Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe in Deutschland, haben die Bundesregierung zu einer grundsätzlichen Kehrtwende in der Agrarumweltpolitik aufgefordert. „Die Stillegung wertvoller Ackerflächen in unserer Gunstregion durch die bevorstehende GAP-Reform ist eine ökologische Sünde, weil sie einen Anstieg der Agrarimporte aus Übersee nach sich zieht und damit Hunger und Umweltzerstörung in anderen Teilen der Welt“, kritisiert Ralf Ehrenberg von der Bundesvertretung der FREIEN BAUERN. Wenn bei gleich bleibendem Verbrauch die Lebensmittelerzeugung hierzulande gesenkt werde, schaffe das Platz für genau diejenigen Agrarüberschüsse, die gegenwärtig durch Brandrodung am Amazonas entstehen, so der 50jährige Ackerbauer aus dem hessischen Ziegenhagen: „Um uns regional zu versorgen, brauchen wir keine Extensivierung, sondern eine ökologische Intensivierung unserer Landwirtschaft.“

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