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Rede Reinhard Jung
Rede Reinhard Jung

Bäuerliche Familienbetriebe heute - Kurs halten zwischen Wachstumswahn und Ökoterror

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Kategorie: FREIE BAUERN Brandenburg
Veröffentlicht: 15. März 2018

Rede von Reinhard Jung, gehalten auf der Mitgliederversammlung des Bauernbundes Brandenburg am 19. Februar 2018 im Gasthof "Schwanenkrug" in Schönwalde-Glien anlässlich des 25jährigen Vereinsjubiläums vor 150 Mitgliedern und den Spitzen der brandenburgischen Landespolitik

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Martin Kugler bewirtschaftet 100 Hektar Acker mit Weizen, Gerste, Raps und Silomais sowie Grünland, hält 50 Milchkühe der Rasse Fleckvieh und pflegt Streuobstwiesen in Steinbach in Baden-Württemberg
Martin Kugler bewirtschaftet 100 Hektar Acker mit Weizen, Gerste, Raps und Silomais sowie Grünland, hält 50 Milchkühe der Rasse Fleckvieh und pflegt Streuobstwiesen in Steinbach in Baden-Württemberg

Schluss mit der ausufernden Veterinärbürokratie

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Kategorie: FREIE BAUERN Brandenburg
Veröffentlicht: 14. März 2018

Um es gleich klarzustellen: Wir brauchen eine kompetente und schlagkräftige Veterinärverwaltung. Die Kapazitäten dafür müssen vorgehalten werden, um unsere Tierproduktion vor gefährlichen Seuchen zu schützen. Wir können froh sein, dass sich die Gesundheit der Nutztiere in Deutschland, im internationalen Vergleich, auf einem sehr guten Stand befindet: Alle großen volkswirtschaftlich relevanten Seuchen wie MKS, Tuberkulose, Brucelose oder Leukose sind erfolgreich bekämpft und stellen derzeit keine Bedrohung dar. Der exzellente Zustand der Tiergesundheit darf allerdings nicht dazu führen, dass sich die Veterinärverwaltung ständig neue, teilweise widersinnige Tätigkeitsfelder sucht, um ihre Daseinsberechtigung zu rechtfertigen.

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rbb 2018 03
rbb 2018 03

Rundbrief Bauernbund Brandenburg Dezember 2017

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Kategorie: Mitteilungen
Veröffentlicht: 13. März 2018

Gegensteuern gegen den Ausverkauf der ostdeutschen Landwirtschaft / Interview über Digitalisierung zur Agritechnica / Kritik an Schuldzuweisungen im Zusammenhang mit dem Insektensterben / Einsatz für Milchlieferverträge mit Menge, Preis und Lieferzeitraum / Scheitern der Wolfsverordnung / Gewässerunterhaltung statt Schlechtwettergeld

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Peter Guhl bewirtschaftet 530 Hektar Acker mit Weizen, Gerste, Raps, Roggen, Silomais und Futtererbsen sowie Grünland und hält 120 Milchkühe der Rasse Holstein in Vorderhagen in Mecklenburg-Vorpommern
Peter Guhl bewirtschaftet 530 Hektar Acker mit Weizen, Gerste, Raps, Roggen, Silomais und Futtererbsen sowie Grünland und hält 120 Milchkühe der Rasse Holstein in Vorderhagen in Mecklenburg-Vorpommern

In jeden Milchliefervertrag gehören Menge und Preis

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Kategorie: FREIE BAUERN Brandenburg
Veröffentlicht: 13. März 2018

Der Wegfall der Milchquote im April 2015 markiert den Beginn einer schweren Krise der Milchproduktion, die genau genommen bis heute andauert. Schnell war von einem Versagen des Marktes die Rede, staatliche Eingriffe wurden gefordert. Aber ist wirklich der Markt an dieser Entwicklung schuld? Wie naiv waren eigentlich alle diejenigen, die geglaubt hatten, allein durch Abschaffung der Quote würde ein Wettbewerb um den Rohstoff Milch entstehen?

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rbb 2018 03
rbb 2018 03

Rundbrief Bauernbund Brandenburg September 2017

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Kategorie: Mitteilungen
Veröffentlicht: 12. März 2018

Position zur Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik nach 2020 / Forderung nach fairer Verteilung der Überschwemmungshilfen / Kritik an willfähriger Anpassung der Energiestrategie / Stellungnahmen zum Entwurf einer Wolfsverordnung / Diskussion um Entschädigung von Flutungspoldern / Volksbegehren gegen die Kreisgebietsreform

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Alfons Wolff bewirtschaftet 800 Hektar Acker mit Weizen, Gerste, Raps, Zuckerrüben und Futtererbsen in Hohenthurm in Sachsen-Anhalt
Alfons Wolff bewirtschaftet 800 Hektar Acker mit Weizen, Gerste, Raps, Zuckerrüben und Futtererbsen in Hohenthurm in Sachsen-Anhalt

Neunzig Prozent der deutschen Bauern brauchen keine Düngeverordnung

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Kategorie: FREIE BAUERN Brandenburg
Veröffentlicht: 12. März 2018
Schlagwörter: Düngeverordnung

Die im Juni 2017 in Kraft getretene Novelle der Düngeverordnung ist ein bürokratisches Monstrum ohne praktischen Nutzen. Statt die ökologischen Probleme an belasteten Standorten zu verringern, schafft sie ökonomische Probleme in der Fläche, indem sie auch die große Mehrheit derjenigen Landwirte mit zusätzlichen Kosten belastet, die seit jeher verantwortungsbewusst mit Dünger umgehen. Und jetzt sollen wir uns damit trösten, dass es alles noch viel schlimmer hätte kommen können? Wenn wir die Düngeverordung nicht irgendwann grundsätzlich in Frage stellen, wird es immer schlimmer, soviel steht fest.

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Reinhard Jung bewirtschaftet 30 Hektar Grünland und hält 15 Mutterkühe sowie Mastrinder der Rasse Deutsche Rotbunte in Lennewitz in Brandenburg
Reinhard Jung bewirtschaftet 30 Hektar Grünland und hält 15 Mutterkühe sowie Mastrinder der Rasse Deutsche Rotbunte in Lennewitz in Brandenburg

Wie wir gesellschaftliche Akzeptanz für Tierhaltung zurück gewinnen

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Kategorie: FREIE BAUERN Brandenburg
Veröffentlicht: 12. März 2018

Als bäuerliche Tierhalter fühlen wir uns zu Unrecht pauschaler Kritik ausgesetzt. Aber reagieren wir vernünftig darauf? Wenn wir in dieser Auseinandersetzung bestehen wollen, dürfen wir nicht länger so tun, als hätte die Diskussion über Massentierhaltung nichts mit Tiermassen zu tun.

Man kann hundertmal sagen, Massentierhaltung sei kein wissenschaftlicher Begriff. Trotzdem gibt es ihn. Er wird durch Kritiker von Stallbauvorhaben vor allem da verwendet, wo sehr viele Tiere an einem Standort gehalten werden sollen und – ehrlich gesagt – genau da passt er. Deshalb ist es nicht nur falsch, sondern sogar gefährlich, der Kritik an Massentierhaltung ausschließlich mit dem Hinweis auf das so genannte Tierwohl zu begegnen. Große Ställe seien heute besonders tiergerecht, höre ich häufig. Mit dieser Argumentation schaden wir uns selbst, und zwar aus zwei Gründen:

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