Rund die Hälfte der Landesfläche Brandenburgs wird landwirtschaftlich genutzt. Die Betriebe sind im bundesweiten Vergleich häufig größer strukturiert, was historisch durch die Landwirtschaft der ehemaligen DDR geprägt ist. Charakteristisch sind große Ackerflächen mit Kulturen wie Roggen, Weizen, Raps und Mais. Aufgrund der sandigen Böden und trockenen klimatischen Bedingungen spielt die Anpassung an Trockenheit eine besondere Rolle. Gleichzeitig gibt es bedeutende Grünlandflächen für Rinderhaltung sowie eine wachsende Bedeutung des ökologischen Landbaus. Die Landwirtschaft prägt große Teile der brandenburgischen Kulturlandschaft und ist ein zentraler Wirtschaftsfaktor im ländlichen Raum.
Lutz Wercham
FREIE BAUERN Brandenburg
- Details
- Kategorie: FREIE BAUERN Brandenburg
Um es gleich klarzustellen: Wir brauchen eine kompetente und schlagkräftige Veterinärverwaltung. Die Kapazitäten dafür müssen vorgehalten werden, um unsere Tierproduktion vor gefährlichen Seuchen zu schützen. Wir können froh sein, dass sich die Gesundheit der Nutztiere in Deutschland, im internationalen Vergleich, auf einem sehr guten Stand befindet: Alle großen volkswirtschaftlich relevanten Seuchen wie MKS, Tuberkulose, Brucelose oder Leukose sind erfolgreich bekämpft und stellen derzeit keine Bedrohung dar. Der exzellente Zustand der Tiergesundheit darf allerdings nicht dazu führen, dass sich die Veterinärverwaltung ständig neue, teilweise widersinnige Tätigkeitsfelder sucht, um ihre Daseinsberechtigung zu rechtfertigen.
- Details
- Kategorie: FREIE BAUERN Brandenburg
Der Wegfall der Milchquote im April 2015 markiert den Beginn einer schweren Krise der Milchproduktion, die genau genommen bis heute andauert. Schnell war von einem Versagen des Marktes die Rede, staatliche Eingriffe wurden gefordert. Aber ist wirklich der Markt an dieser Entwicklung schuld? Wie naiv waren eigentlich alle diejenigen, die geglaubt hatten, allein durch Abschaffung der Quote würde ein Wettbewerb um den Rohstoff Milch entstehen?
- Details
- Kategorie: FREIE BAUERN Brandenburg
Die im Juni 2017 in Kraft getretene Novelle der Düngeverordnung ist ein bürokratisches Monstrum ohne praktischen Nutzen. Statt die ökologischen Probleme an belasteten Standorten zu verringern, schafft sie ökonomische Probleme in der Fläche, indem sie auch die große Mehrheit derjenigen Landwirte mit zusätzlichen Kosten belastet, die seit jeher verantwortungsbewusst mit Dünger umgehen. Und jetzt sollen wir uns damit trösten, dass es alles noch viel schlimmer hätte kommen können? Wenn wir die Düngeverordung nicht irgendwann grundsätzlich in Frage stellen, wird es immer schlimmer, soviel steht fest.
