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- Kategorie: FREIE BAUERN Bayern
Was als historisches Urteil für Bayerns Landwirtschaft gefeiert wird, ist zweifelsohne ein Sieg. Aber, nach Meinung der FREIEN BAUERN, vorerst nur ein Etappensieg. Denn das am 24. Oktober 2025 erlassene Urteil des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG) in Leipzig, mit dem die Bayerische Ausführungsverordnung zur Düngeverordnung (AVDüV) für unwirksam erklärt wurde, muss nun die Bundesregierung zum Handeln veranlassen.
Das Gericht hat deutlich gemacht, dass § 13a Abs. 1 der Düngeverordnung (DüV) gegen zentrale rechtsstaatliche Prinzipien verstoße. Die Vorschrift sei zu unbestimmt, um als Grundlage für Eingriffe in die Eigentumsrechte und die Berufsfreiheit von Landwirten zu dienen. Für Bayern ist damit entschieden, dass die Gebietsausweisung aufgehoben ist. Die bestehenden roten und gelben Gebiete in Bayern sind ab sofort ungültig.
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- Kategorie: FREIE BAUERN Brandenburg
Der Bauernbund Brandenburg hat auf einen Zusammenhang zwischen dem totalen Schutz des Kranichs und dem aktuellen Massensterben der Tiere hingewiesen. „Wenn eine Population sich in einer Kulturlandschaft mit schier unbegrenztem Nahrungsangebot völlig ungehindert ausbreitet, erfolgt die natürliche Regulierung irgendwann durch Seuchen“, erklärt Bauernbund-Vorstand Hans-Jürgen Paulsen. Seit Jahren sei bekannt, dass sich der früher bedrohte Großvogel massiv vermehrt, so der 60jährige Milchviehhalter aus Zollchow in der Uckermark: „Vielleicht müssen wir nach diesem Seuchenzug darüber nachdenken, wie man Kraniche wirksamer von den landwirtschaftlichen Flächen vergrämt, wo sie sich im Frühjahr von den jungen Saaten ernähren.“ Jedenfalls sei die sehr stark angestiegene Kranichpopulation Ausgangspunkt der aktuellen Vogelgrippe, die der Geflügelhaltung im Land schweren Schaden zufüge.
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- Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Was auf dem Papier steht, liest sich gut, vielversprechend, zukunftsgerichtet: ‚Die Beseitigung von Hindernissen für den Generationswechsel wird entscheidend dazu beitragen, den Agrarsektor attraktiver zu machen.‘ und ‚Die Strategie zielt darauf ab, den Anteil der Junglandwirte in der EU bis 2040 zu verdoppeln.‘ Mit der Initiative „Landwirtschaft – Strategie für den Generationswechsel“ will die Europäische Kommission es europäischen Junglandwirten schmackhaft machen, einen Agrar-Betrieb zu übernehmen. Hindernisse wie etwa der erschwerte Zugang zu landwirtschaftlichen Flächen wegen hoher Preise und geringer Verfügbarkeit sollen wegfallen.
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- Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Seit 2020 gilt die geänderte Bundes-Düngeverordnung, mit der nach Verurteilung der Bundesrepublik durch den EuGH generelle Verschärfungen für die Ausbringung von Düngemitteln und zusätzliche Beschränkungen in den sogenannten „Roten Gebieten“ eingeführt wurden. Nun zeigt sich, dass die damaligen Regelungen aus verschiedenen Gründen rechtswidrig sind, sodass der Bundes-Gesetzgeber unter Druck steht, die Regelungen anzupassen:
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- Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Das Nitrat-Urteil vom 8. Oktober 2025 bietet die Chance, endlich der Frage nachzugehen, wer tatsachlich fur die Gewasserverschmutzung in Deutschland verantwortlich ist. Die FREIEN BAUERN haben in ihrer Stellungnahme vom 13.10. bereits zu einer ehrlichen Ursachenforschung aufgerufen – denn erneut wird der Landwirtschaft pauschal die Schuld zugeschoben. (hier zur Stellungnahme vom 13.10.)
Dabei weisen die offentlichen Klaranlagen in Deutschland – von denen es uber 10.000 gibt - einige Mängel auf. Sie arbeiten nämlich nur bei trockenem Wetter einwandfrei.
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- Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
In wenigen Wochen jährt sich die Einführung der CO2-Steuer in Deutschland zum fünften Mal – sicherlich kein Grund zum Feiern. Denn ab 2026 soll sich die Abgabe weiter drastisch erhöhen, die Kosten für Heizen und Treibstoff könnten explodieren. Besonders hart trifft das auch viele landwirtschaftliche Betriebe. Die FREIEN BAUERN - Interessenvertretung der bäuerlichen Familienbetriebe - nennen 3 Gründe, warum nach fünf Jahren die Zeit reif ist, die Landwirtschaft von der CO2-Steuer zu befreien:
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- Kategorie: FREIE BAUERN Brandenburg
Der Biberbeauftragte des Bauernbundes Brandenburg, Bernhard Kalies, hat sich dafür ausgesprochen, dass die zum Schutz der Gewässer getöteten Biber künftig verwertet werden dürfen. „Diese Tiere weiterhin komplett entsorgen zu müssen, obwohl sie sehr schmackhaftes Fleisch und einen schönen Pelz haben, halte ich für wenig nachhaltig“, argumentiert der 69jährige Landwirt aus Ortwig im Oderland und schlägt vor, zeitgleich mit dem Wolf auch den Biber ins Jagdrecht aufzunehmen: „Wenn eine früher vom Aussterben
bedrohte Art durch totalen Schutz und massenhafte Vermehrung zur Landplage wird, muss wieder ein für die Kulturlandschaft verträgliches Gleichgewicht hergestellt werden.“ Alles andere schade dem wichtigen Anliegen des Artenschutzes in der Öffentlichkeit, so Kalies.
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- Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Konnen unsere Landwirte alle 83 Millionen Einwohner Deutschlands ernahren? Eine solche Frage stellt sich zwangslaufig bei Einschatzungen wie diesen: „Wir sind nicht im Krieg, aber auch nicht mehr im Frieden“ – so Kanzler Merz vor einigen Tagen in Berlin. Der fruhere Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg druckte es im Pioneer Briefing noch drastischer aus: „Ich glaube, wir leben bereits im Krieg.“
In Deutschland gibt es – noch – 250.000 bauerliche Betriebe. Tendenz: abnehmend. Thomas Frenk von den FREIEN BAUERN sagt, warum mehr und mehr Landwirte aufgeben: „Die Schere zwischen Aufwand und Ertrag geht immer weiter auseinander: Die Produktionskosten sind in den letzten Jahren stark gestiegen, wahrend die Verkaufserlose – etwa fur Getreide – gleichzeitig rucklaufig sind. Hinzu kommen zunehmend strengere politische Rahmenbedingungen, wahrend wir unsere Produkte weiterhin zu Weltmarktpreisen anbieten mussen. Das macht uns austauschbar und setzt uns mit standardisierter Massenware gleich. Von fairem Wettbewerb kann keine Rede sein. Die Summe all dieser Faktoren ergibt eine desastrose Situation fur die deutschen Bauern.“
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- Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Jahrelang wurde nicht oder zu wenig gehandelt. Nun hat das Bundesverwaltungsgericht am 8. Oktober mit seinem Nitrat-Urteil uberraschend die Bundesregierung verpflichtet, ein wirksames Aktionsprogramm fur den Gewasserschutz in Kraft zu setzen. Gemaß EU- Vorgaben war dies langst uberfallig.
Das Nitrat-Urteil konnte jetzt eine Chance zur eingehenden Ursachenforschung sein. Doch wieder sind aller Augen nur auf die Landwirte gerichtet – als seien sie die alleinigen Urheber der Gewasser-Belastung. Die FREIEN BAUERN fordern ausdrucklich, dass auch andere mogliche Eintragsquellen fur Nitrat - etwa Industrie, Verkehr, Abwasser – systematisch berucksichtigt und zur Verantwortung gezogen werden.
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- Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Anfang des Jahres mussten die Verbraucher für Butter noch einen Rekordpreis zahlen. Als in den letzten Wochen die Butter-Preise drastisch sanken, war eine Erklärung schnell zur Hand: Die Milchproduktion sei ungewöhnlich hoch, das Überangebot drücke auf die Milchpreise. Tatsächlich stieg auch die Nachfrage nach abgepackter Butter spürbar an.
Doch Landwirt Jann-Harro Petersen von den FREIEN BAUERN, der unabhängigen Interessenvertretung bäuerlicher Familienbetriebe, widerspricht. Die Milchmenge liege – bezogen auf das gesamte Kalenderjahr – weiterhin rund ein Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Milchviehhalter aus Tating in Schleswig-Holstein erklärt den auffälligen Anstieg von 4 bis 5 Prozent im September damit, dass im selben Monat 2024 die Blauzungenkrankheit aufgetreten sei. Diese habe im Vorjahr für einen statistischen Einbruch gesorgt – was die diesjährigen Zahlen nur scheinbar steigen lasse.
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- Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Rindfleisch entwickelt sich – laut BILD – zunehmend zum Luxusgut. Fur hochwertige Rindersteaks werden beim Metzger oder an der Fleischtheke im Supermarkt inzwischen Kilopreise von 40 bis uber 50 Euro verlangt. Wer sich jetzt uber den plotzlichen Preisanstieg wundert oder daruber klagt, hat lange die Augen vor den Tatsachen verschlossen, meint Alfons-Josef Wolff, Bundessprecher der FREIEN BAUERN, der unabhängigen Interessenvertretung bäuerlicher Familienbetriebe.
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- Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Seit August 2025 verstärkt Esther von Krosigk als Referentin für Öffentlichkeitsarbeit die Bundesgeschäftsstelle der FREIEN BAUERN.
Sie übernimmt die Aufgaben von Reinhard Jung, der auf eigenen Wunsch aus der bundesweiten Verantwortung ausgeschieden ist. Wir danken Herrn Jung sehr herzlich für sein langjähriges Engagement und seinen Einsatz als Gründungsmitglied unserer Initiative.