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- Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Alle reden vom Abbau der Bürokratie, aber keiner macht’s. Zumindest, was die Landwirtschaft betrifft – da wird von den Behörden immer noch nachgelegt. Neue Regelungen, Vorschriften und Nachweisvorgaben zwingen die Bauern an den Schreibtisch und halten sie von ihrer eigentlichen Arbeit auf dem Feld oder im Stall ab.
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- Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Seit einer Woche liegen die Urteilsgründe zu den bahnbrechenden Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG) vom 24.10.2025 zur Aufhebung der Roten Gebiete vor. In der jetzt intensiv geführten politischen Diskussion ist aber nicht erkennbar, dass die Bundes- und Landesregierungen, die festgestellten Fehler korrigieren und zu einer sachgerechten und tragfähigen Lösung für die Landwirtschaft kommen wollen. Dazu gehört auch eine klare Anwendung des Verursacherprinzips.
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- Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Jeder vierte Bauer leidet unter psychischen Belastungen – viele zögern jedoch, sich Hilfe zu holen. Häufig ist die Sorge, krankheitsbedingt für längere Zeit auszufallen, der Grund, weshalb eine ärztliche Behandlung aufgeschoben wird. Die FREIEN BAUERN sprachen mit Karen Hendrix, die sich bei ihrer therapeutischen Arbeit auf Landwirte in psychischen Krisen spezialisiert hat.
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- Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Im Dezember standen die Zeichen auf Sturm: Europas Zuckerbranche warnte vor dem Marktkollaps. Denn innerhalb von zwei Jahren waren die Zuckerpreise um 38 Prozent eingebrochen, eine Trendwende war nicht in Sicht. Nun gibt es vorerst Entwarnung: EU-Agrarkommissar Christophe Hansen hat angekündigt, zollfreie Importe von Rohzucker aus Nicht-EU-Ländern vorübergehend auszusetzen, um die europäischen Zuckererzeuger zu entlasten.
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- Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Die FREIEN BAUERN gratulieren Landwirtschaftsminister Sven Schulze herzlich zur Wahl zum Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt. Wir begrüßen es, dass ein Politiker, der bislang für den Agrarsektor verantwortlich war, nun das höchste Regierungsamt des Landes übernimmt. Für die neue Aufgabe wünschen wir Herrn Schulze festen Boden unter den Füßen, Mut, Durchsetzungskraft und insbesondere weiterhin ein offenes Ohr für die Anliegen der Bauern im Land.
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- Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Das Europäische Parlament hat im Januar 2026 über das Mercosur-Abkommen abgestimmt und eine rechtliche Prüfung durch den Europäischen Gerichtshof (EuGH) beantragt. Ein Gutachten soll klären, ob das Handelsabkommen mit europäischem Recht vereinbar ist. Die Überprüfung durch den EuGH wird voraussichtlich einige Zeit in Anspruch nehmen - eine Entscheidung könnte bis zu zwei Jahre dauern.
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- Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Fallende Preise, steigende Kosten und viel zu wenig Bewegung auf politischer Ebene – das darf so nicht bleiben. Seit Langem schon fordern die FREIEN BAUERN die konsequente Umsetzung von Artikel 148 GMO, der nur auf dem Papier besteht. Denn in der Praxis fehlen weiterhin fast flächendeckend Preis- und Mengenabsprachen. Am Mittwoch, 28. Januar 2026, schließen sich die FREIEN BAUERN der von BDM e.V. initiierten Demo in München an, um ein starkes Zeichen zu setzen. Für verbindliche Verträge vor Lieferung mit klaren Regelungen zu Preis, Menge, Qualität und Laufzeit ohne Ausnahmen. Da sich vor allem verantwortliche Politiker aus Deutschland der Umsetzung einer Vertragspflicht verweigert haben, fordern wir umgehend das Instrument des freiwilligen Lieferverzichts gegen Entschädigung freizuschalten.
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- Kategorie: FREIE BAUERN Brandenburg
Als widerliche PR-Aktion zur Zerstörung regionaler Märkte hat der Bauernbund Brandenburg das von der Berliner Morgenpost unterstützte Projekt der sächsischen Osterland-Agrargesellschaft bezeichnet, in Berlin 4.000 Tonnen Kartoffeln zu verschenken, angeblich um das Klima zu schonen und Bedürftigen zu helfen. „Durch die gute Ernte sind Kartoffeln gerade billig, die Erzeugerpreise decken kaum die Produktionskosten“, sagte Bauernbund-Vorstand Timo Scheib.
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- Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Die FREIEN BAUERN geben noch nicht auf - in diesem Schreiben appellieren sie an die Europa-Abgeordneten, sich für die europäische Landwirtschaft einzusetzen und gegen den Mercosur-Deal zu stimmen.
Protest an den Autobahnen: Bauernbund Brandenburg gegen Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten
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- Kategorie: FREIE BAUERN Brandenburg
Rund 120 Landwirte haben am 8. Januar mit ihren Traktoren elf Autobahnzufahrten in Brandenburg blockiert, um ihren Protest gegen das geplante Freihandelsabkommen der Europäischen Union mit den Mercosur-Staaten zum Ausdruck zu bringen. „Es ist unfair, unsere Landwirtschaft einer Konkurrenz auszusetzen, die aufgrund schlechterer sozialer und ökologischer Standards billiger produzieren kann und ihre Überschüsse um jeden Preis in den europäischen Markt drücken möchte“, sagte Bauernbund-Brandenburg-Mitglied Mario Ortlieb, der die Veranstaltungen mit dem YouTuber Thomas Essig organisiert hat:
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- Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Nur aufgeschoben, leider nicht aufgehoben: Die Unterzeichnung des Mercosur-Abkommens zwischen der EU und mehreren südamerikanischen Staaten war für Mitte Dezember 2025 vorgesehen, wurde jedoch kurzfristig auf Januar verschoben. Mehrere EU-Staaten hatten sich skeptisch zu dem Deal geäußert oder wollten ihn sogar ablehnen.
Bevor es in wenigen Tagen einen neuen Anlauf in Sachen Mercosur gibt, hat der LsV Mecklenburg-Vorpommern zu einer Protestaktion aufgerufen. Die FREIEN BAUERN unterstützen die Initiative und rufen ihre Mitglieder und alle anderen Bauern zur Teilnahme auf.
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- Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Das Ja des Bundeskabinetts zum Mercosur-Freihandelsabkommen mit Südamerika in der vergangenen Woche ist ein klares Nein gegenüber der deutschen Landwirtschaft. Fakt ist: Die Merz-Regierung zählt zu den stärksten Befürwortern des Abkommens. Es geht ihr vor allem um die Interessen großer Auto- und Chemiekonzerne, deren Exporte in Richtung Lateinamerika wachsen werden.
Eine gesunde und leistungsfähige europäische Landwirtschaft, Umwelt- und Klimaschutz sowie Menschenrechte – all dies ist dagegen zweitrangig. Gerade hat eine Studie aufgedeckt, dass der umstrittene brasilianische Fleischkonzern JBS einer der Haupt-Gewinner des Mercosur-Deals sein wird. Der Konzern steht regelmäßig wegen Umweltzerstörung, insbesondere der Abholzung von Wäldern, sowie Korruption und hohen Treibhausgasemissionen in der Kritik.